Sozialwirtschaft kritisiert abruptes Ende der Aktion 20.000

Bestehende Maßnahmen reichen nicht aus

Wien (OTS) - Die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ), der Verband der -meist gemeinnützigen- österreichischen Sozial- und Gesundheitsbetriebe zeigt sich sehr unglücklich über das überstürzte Ende der Aktion 20.000. "Von einer Entspannung der Lage älterer Langzeitarbeitsloser kann noch keine Rede sein. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit letztes Jahr ist von einem sehr hohen Niveau erfolgt", so SWÖ- Vorsitzender Erich Fenninger, "immerhin gibt es noch immer fast 450.000 Arbeitslose in Österreich, im Sozial- und Gesundheitsbereich ist die Arbeitslosigkeit sogar gestiegen".

Die ersten praktischen Erfahrungen mit im Rahmen der Aktion Beschäftigten waren vielversprechend, wie die Rückmeldungen der betroffenen Betriebe bei der SWÖ gezeigt haben, so Fenninger weiter.

"Auch wenn die Aktion 20.000 durchaus auch ihre Schwachpunkte hatte, ist ihr Ansatz Langzeitarbeitslose mittels konkreter Beschäftigung zu integrieren vollkommen richtig" zeigt sich der Geschäftsführer der SWÖ Walter Marschitz überzeugt, "die Hoffnung auf bessere Konjunktur und Qualifizierungsmaßnahmen allein werden die Probleme in diesem Bereich nicht lösen können."

Die Sozialwirtschaft Österreich plädiert daher an die neue Bundesregierung so rasch wie möglich mit den beteiligten Stakeholdern nach Wegen zu suchen, wie die Intentionen der Aktion 20.000 nachhaltig -möglicherweise mit veränderten Instrumenten- verwirklicht werden können. "Die Betriebe der Sozialwirtschaft Österreich können vor dem Hintergrund ihrer jahrelangen Erfahrung mit arbeitsmarktpolitischen Projekten hier wertvolle Beiträge leisten", zeigt sich Vorsitzender Erich Fenninger überzeugt.

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