NEOS begrüßen späte Einsicht bei Aktion 20.000 und Beschäftigungsbonus

Gerald Loacker: „Stopp der Geldvernichtung mit Aktion 20.000 und Beschäftigungsbonus ist höchst fällig. Es braucht stattdessen Qualifizierungsmaßnahmen.“

Wien (OTS) - Die Einstellung der Programme Aktion 20.000 und des Beschäftigungsbonus stößt bei NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf volle Zustimmung: „Hier ist Geld ohne Wirkung verbrannt worden. Gut, dass das abgestellt wird.“ Die Aktion 20.000 hat einzig und allein bewirkt, dass Menschen vom ersten Arbeitsmarkt ferngehalten wurden; mit dem Beschäftigungsbonus sind ausschließlich Jobs gefördert worden, die auch ohne Förderung zustande gekommen wären. „Natürlich nimmt jeder eine Förderung, wenn er sie haben kann. Aber etwas gebracht hat es weder den betroffenen Jobsuchenden, noch jenen, die den Spaß finanzieren, den Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“ 

Rätselraten herrscht bei den NEOS über den 180 Grad-Meinungsschwenk der ÖVP. Bei Einführung der Aktion 20.000 hatte ÖVP-Klubobmann Wöginger noch erklärt, das Geld sei in die Aktion 20.000 „richtig investiert“. „Natürlich freuen wir uns, wenn die ÖVP unsere Linie übernimmt. Das wäre aber auch einfacher gegangen“, so der NEOS-Sozialsprecher. Die neue Regierung müsse nun beginnen, eine Beschäftigungspolitik zu machen, die diesen Namen auch verdient: „Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern, es wird aber zu wenig unternommen, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, nachgefragte Qualifizierungen zu erwerben. Genau hier muss das Geld, das bisher in die beiden PR-Aktionen Aktion 20.000 und Beschäftigungsbonus floss, eigentlich investiert werden.“

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