- 18.12.2017, 11:17:51
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Pensionistenverband zur Teuerung: Wenig Hoffnung auf neue Regierung
Teuerung beim täglichen Einkauf liegt bei 5,8 Prozent
Wenig Hoffnung setzt der Pensionistenverband bei der Bekämpfung der Teuerung in die neue Regierung. „Schon bislang hat die ÖVP bei den Ursachen der Teuerung – Mieten und Österreich-Aufschlag in den Supermärkten – blockiert bzw. nichts unternommen“, erklärte dazu heute der Konsumentenschutz-Sprecher des Pensionistenverbandes, Dr. Harald Glatz.
Der im Mikrowarenkorb zusammengefasst tägliche Einkauf verteuerte sich um 5,8%. Der Miniwarenkorb, der einem wöchentlichen Einkauf entspricht und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg um 4,1%. Glatz: „Pensionisten werden von dieser Teuerungswelle voll erfasst und leiden am stärksten unter den hohen Preisen.“ Bei Milch, Käse und Eier insgesamt stiegen die Preise um 4,8%, Kaffee um 6,9%, Öle und Fette um 16,1%, Butter sogar um 33,2%, gab Glatz bekannt.
Der Pensionistenverband fordert, dass ein neues Mietrecht in erster Linie die Interessen der zahlenden Mieter schützen muss, und die neue Wirtschaftsministerin endlich bei der Bekämpfung des Österreich-Aufschlages in den Supermärkten aktiv wird. (Schluss)
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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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