Pensionistenverband zur Teuerung: Wenig Hoffnung auf neue Regierung

Teuerung beim täglichen Einkauf liegt bei 5,8 Prozent

Wien (OTS) - Wenig Hoffnung setzt der Pensionistenverband bei der Bekämpfung der Teuerung in die neue Regierung. „Schon bislang hat die ÖVP bei den Ursachen der Teuerung – Mieten und Österreich-Aufschlag in den Supermärkten – blockiert bzw. nichts unternommen“, erklärte dazu heute der Konsumentenschutz-Sprecher des Pensionistenverbandes, Dr. Harald Glatz.

Der im Mikrowarenkorb zusammengefasst tägliche Einkauf verteuerte sich um 5,8%. Der Miniwarenkorb, der einem wöchentlichen Einkauf entspricht und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg um 4,1%. Glatz: „Pensionisten werden von dieser Teuerungswelle voll erfasst und leiden am stärksten unter den hohen Preisen.“ Bei Milch, Käse und Eier insgesamt stiegen die Preise um 4,8%, Kaffee um 6,9%, Öle und Fette um 16,1%, Butter sogar um 33,2%, gab Glatz bekannt.

Der Pensionistenverband fordert, dass ein neues Mietrecht in erster Linie die Interessen der zahlenden Mieter schützen muss, und die neue Wirtschaftsministerin endlich bei der Bekämpfung des Österreich-Aufschlages in den Supermärkten aktiv wird. (Schluss)

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