Nationalrat - Ecker fordert Glyphosat-Verbot in Österreich

Für SPÖ hat Schutz von Gesundheit und Umwelt Vorrang vor Konzerninteressen

Wien (OTS/SK) - Die EPU- und KMU-Sprecherin der SPÖ, Cornelia Ecker, forderte heute im Nationalrat ein nationales Glyphosat-Verbot. „Glyphosat tötet ganze Ökosysteme in der Natur und gefährdet die Artenvielfalt. Darüber hinaus wird es als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft“, erklärt Ecker. Die SPÖ stellte in der Sitzung den Antrag auf ein österreichweites Verbot des Einsatzes von Glyphosat. ****

Für die SPÖ hat der Schutz von Gesundheit und Umwelt immer Vorrang vor Konzerninteressen und deren Lobbys. Seit zwei Jahren macht sich die SPÖ-Abgeordnete für ein Verbot des Pflanzengifts stark. Die ÖVP fährt laut Ecker einen Zick-Zack-Kurs. „Als es darum ging, den Landwirtschaftsminister zu binden, auf EU-Ebene gegen Glyphosat zu stimmen, war die ÖVP dagegen. Rupprechter selbst würdigt in seinen Plänen für den ländlichen Raum mit keinem Wort den Kampf gegen Glyphosat. Und der ÖVP-Politiker und Präsident der Landwirtschaftskammer verharmlost bei öffentlichen Auftritten die Gefahr des Pflanzengifts“, ruft Ecker in Erinnerung.

„Wie ernst es die künftige schwarz-blaue Regierung mit dem Schutz der Gesundheit der ÖsterreicherInnen meint, kann sie heute unter Beweis stellen. Wenn ÖVP und FPÖ auf der Seite der Bevölkerung stehen, sollen sie dem Antrag der SPÖ für ein österreichweites Verbot von Glyphosat zustimmen“, fordert die Abgeordnete. (Schluss) kg/sc

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