Königsberger-Ludwig unterstützt Forderung nach Kinderkostenanalyse

Kinderarmut belastet – es braucht armutsvermeidende Maßnahmen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Familiensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig unterstützt die Forderung der rund 70 Kinder- und Jugendorganisationen nach einer dringenden Kinderkostenanalyse. Es braucht eine fundierte Grundlage für die Berechnung von zukünftigen Familienleistungen, um Kinderarmut in Österreich einzudämmen. Daher wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, zumal die bisherige Familienministerin eine derartige Analyse immer verweigert hat. „In Österreich leben 356.000 Kinder und Jugendliche in Haushalten, die als armutsgefährdet gelten. Diese Situation ist belastend für die Kinder und ihre Familien“, so Königsberger-Ludwig, die in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass die letzte Kinderkostenanalyse aus dem Jahr 1964 stammt. ****

Die Werte werden zwar valorisiert, die Berechnungsbasis, also der „Warenkorb“, ist allerdings mehr als 50 Jahre alt und somit nicht mehr an heutige Verhältnisse angepasst – etwa bei den im Verhältnis stark gestiegenen Kosten für Wohnen. „Wir brauchen jetzt dringend eine Kostenanalyse, um wissenschaftlich fundiert Maßnahmen zu entwickeln, damit Kinder und Jugendliche nicht in einen Teufelskreis aus Armut und Chancenlosigkeit geraten“, so die SPÖ-Familiensprecherin abschließend. (Schluss) sc/rm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002