Greenpeace: Nationales Glyphosat-Verbot verstößt nicht gegen EU-Recht

EU-Kommission ermöglicht Staaten auch Alleingang

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation fordert die Landesregierung in Kärnten auf, an ihrem Vorhaben festzuhalten und Glyphosat im Bundesland gänzlich zu verbieten. Die EU-Kommission hat bereits zugesagt, dass ein nationales Verbot des Pflanzengifts möglich ist, auch wenn Glyphosat auf EU-Ebene weiterhin zugelassen werden sollte. Die Zusicherung der Kommission kann auf der eigenen Homepage nachgelesen werden.

„Mit einem nationalen Verbot des Pflanzengifts verstößt Österreich nicht gegen das EU-Recht. Aus unserer Sicht ist es somit auch nicht die Aufgabe Österreichs oder der Bundesländer, die Zusage der Kommission in Frage zu stellen, sondern ein Aus für Glyphosat umzusetzen”, fordert Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit. Bereits das große Agrarland Frankreich hat einen Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung bis spätestens 2020 angekündigt.

“Eine Sofortmaßnahme könnte ein zeitlich begrenztes Verbot des Pflanzengifts auf Landesebene sein. Dies würde uns Zeit verschaffen, ein gemeinsames Vorgehen der Länder mit der Bundeseben zu koordinieren”, sagt Egit.

Informationen zu der Haltung der EU-Kommission zu Glyphosat finden Sie unter: http://bit.ly/1SxmNfs

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