• 01.12.2017, 15:20:02
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  • OTS0197

Bioethikkommission veröffentlicht Empfehlungen zu Intersexualität und Transidentität

Stellungnahme der Kommission ist online abrufbar

Utl.: Stellungnahme der Kommission ist online abrufbar =

Wien (OTS) - Intersexualität und Transidentität (Transsexualität,
Gender-Dysphorie, Gender-Inkongruenz) sind heute weltweit als Thema
präsent. Dennoch wissen viele Menschen nur wenig über
Geschlechtsidentität und Geschlechtszuordnung, was zu großer
Unsicherheit von Eltern führen kann, die sich bei Geburt eines Kindes
mit nicht eindeutigem anatomischen Geschlecht plötzlich mit dieser
Situation konfrontiert sehen.

Die österreichische Bioethikkommission hat sich dem Thema
Intersexualität unter vorrangiger Berücksichtigung des Kindeswohls,
des Respekts und der Fürsorge für betroffene Personen gewidmet und in
ihre Diskussion auch das Thema Transgender einbezogen. In ihrer
Sitzung am 30. Oktober hat die Kommission eine einstimmige
Stellungnahme zu diesem Themenkomplex verabschiedet, die nunmehr zur
Gänze auf der Website des Bundeskanzleramtes veröffentlicht wird. Die
Empfehlungen sollen intersexuelle Menschen vor medizinischen
Eingriffen schützen, die nicht ihrem eigenen Wunsch entsprechen. Sie
sollen den Eltern betroffener Kinder Sicherheit und Unterstützung
geben und intersexuelle und transidente Menschen vor Diskriminierung
in der Gesellschaft schützen.

Die Empfehlungen der Bioethikkommission befassen sich in drei
Abschnitten mit Fragen der Ausgrenzung und Diskriminierung, der
Geschlechtszuordnung und dem Thema Geschlechtsänderung. Abrufbar ist
die Stellungnahme auf der Website des Bundeskanzleramts, unter:
https://www.bka.gv.at/publikationen-bioethik

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBU

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