• 29.11.2017, 09:29:49
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Filmwirtschaftsbericht 2017, facts + figures 16

Erfolgreiches Jahr für den österreichischen Film an den Kassen im In- und Ausland und bei den internationalen Festivals.

Wien (OTS) - 

Mit einem Marktanteil von 4,9% erreicht der österreichische Film 2016 das drittbeste Ergebnis seit 2010. Die Kinos wiederum erreichen im Jahr 2016 mit 15,1 Mio. verkauften Kinokarten, ein Minus von 5% gegenüber dem Vorjahr, das Box Office ist von 136,9 Mio. Euro auf 134,8 Mio. Euro gesunken. Vier der fünf besuchsstärksten Filme sind Animationsfilme, unter den Top 50 findet sich auch der österreichische Abenteuerfilm Wie Brüder im Wind (Platz 30). Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die das Österreichische Filminstitut jetzt im Filmwirtschaftsbericht 2017, facts + figures 2016 veröffentlicht hat.

International konnten österreichische Produktionen im Berichtsjahr 108 Kinostarts mit 3 Millionen Besuchen verzeichnen.

Im Jahr 2016 waren insgesamt 457 Filme in den österreichischen Kinos zu sehen, davon 413 Erstaufführungen. Das beliebteste Genre der Österreicher*innen auf die Durchschnittsbesuche berechnet war der Science Fiction Film, gefolgt vom Animationsfilm und dem Western. Diese drei Genres konnten durchschnittlich Besuchszahlen im sechsstelligen Bereich erzielen.

Das Jahr 2016 war ein erfolgreiches Festivaljahr. Für drei österreichische Filme wurden auf den A-Festivals Berlin, Cannes und Shanghai Preise vergeben. Toni Erdmann war der Gewinner beim Europäischen Filmpreis: Bester europäischer Spielfilm/Beste Regie (Maren Ade)/Bestes Drehbuch (Maren Ade)/Beste Hauptdarstellerin (Sandra Hüller)/Bester Hauptdarsteller (Peter Simonischek).

Während die Umsätze aus dem physischen Videomarkt (DVD/Blu-Ray) im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 28% gesunken sind, sind die Einnahmen durch digitale Medien stark ansteigend.

Die 19 Förderstellen in Österreich haben 2016 Auszahlungen in Höhe von 72,6 Mio. Euro vorgenommen, ein Minus von 11,2% gegenüber dem Jahr 2015. Auf die Herstellung von Filmen entfallen 53,5 Mio. Euro oder 75,8% aller Mittel. Insgesamt wurden Auszahlungen für 540 Filme gemeldet, erstmalig gefördert wurden 296 Filme.

Laut Bericht betrugen 2016 die durchschnittlichen Herstellungskosten eines nationalen Kinospielfilms 2,3 Mio. Euro, die eines nationalen Kinodokumentarfilms 0,33 Mio. Euro.

Filmwirtschaftsbericht 2017, facts + figures 16
http://www.filmwirtschaftsbericht.at/16/ 

Rückfragen & Kontakt

Direktor Mag. Roland Teichmann
Österreichisches Filminstitut
T +43/1/52 69 730
E [email protected]
https://www.filminstitut.at

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