- 23.11.2017, 12:29:10
- /
- OTS0134
Hammerschmid: Feindbilder können mit Bildung überwunden werden
Anlässlich Österreichs größter LehrerInnenfortbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus mahnt Bildungsministerin Unterstützung für Erinnerungsarbeit ein
Utl.: Anlässlich Österreichs größter LehrerInnenfortbildung zu
Holocaust und Nationalsozialismus mahnt Bildungsministerin
Unterstützung für Erinnerungsarbeit ein =
Wien (OTS) - „Wenn Feindbilder geschürt werden und
Menschenverachtendes geschieht, so ist es für mich wichtig, dass wir
nicht unbeteiligt zuschauen, sondern Schritte für eine offene und
diverse Gesellschaft setzen“, erklärte Bildungsministerin Sonja
Hammerschmid im Vorfeld der größten österreichischen
LehrerInnenfortbildungstagung zum Thema Holocaust und
Nationalsozialismus, die von 23. bis 25. November in Krems in
Niederösterreich stattfindet.
„Auf Grund unserer spezifischen österreichischen Geschichte haben wir
eine historische Verantwortung, gegen Antisemitismus und Rassismus
aufzutreten“, so die Bildungsministerin.
Zum 16. Mal findet das Zentrale Seminar von _erinnern.at_ statt. Die
einmal jährlich organisierte LehrerInnenfortbildung zu Holocaust und
Nationalsozialismus verbindet auch diesmal wieder Geschichte und
Gegenwart: _erinnern.at_ war an der Entwicklung der europäischen
Lernwebsite „Stories that Move“ beteiligt und stellt diese nun
erstmals in Österreich vor. Die E-Learning Plattform bietet Lernenden
aktuelle sowie historische biografische Zugänge zu Themen wie
Antisemitismus, Rassismus, antimuslimischer Rassismus,
Diskriminierung gegen LGBT+ sowie Antiziganismus. Lernende sollen in
fünf Modulen zu einer kritischen Reflexion und Auseinandersetzung
über Diskriminierung und Diversität angeregt werden, sowie sich ihrer
eigenen Handlungsspielräume bewusstwerden.
„Der anwachsende Antisemitismus und Rassismus ist eine bedenkliche
Entwicklung. Dem können wir mit Bildung entgegenwirken. Das
Bildungsangebot, die Unterrichtsmaterialien und die
LehrerInnenfortbildungen von _erinnern.at_ leisten einen essenziellen
Beitrag zur Aufklärung und Vermittlung von demokratischen Werten.
E-Learning-Angebote bieten eine neue innovative Möglichkeit
SchülerInnen, über Diskriminierung und Diversität aufzuklären“, so
die Bildungsministerin abschließend.
_erinnern.at_ ist das Institut für historische-politische Bildung
über Holocaust und Nationalsozialismus des Bundesministeriums für
Bildung.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MUK






