• 21.11.2017, 12:37:36
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Hammerschmid: „Österreichs Schulen müssen professionell auf dem Weg in die Autonomie begleitet werden“

Schulautonomie-Botschafter präsentieren Blog mit Best-Practice-Beispielen gelebter Freiräume im Bildungssystem

Utl.: Schulautonomie-Botschafter präsentieren Blog mit
Best-Practice-Beispielen gelebter Freiräume im Bildungssystem =

Wien (OTS) - „Endlich gibt es das Schulautonomiegesetz, das vieles
möglich macht, aber wir alle haben noch viel zu tun, damit die
Gestaltungsfreiheit in allen Klassenzimmern Österreichs ankommt. Eine
wichtige Stütze für die Schulen auf dem Weg in die Autonomie sind die
Autonomiebotschafter, die seit April diesen Jahres viele Beteiligte
im ganzen Land zu Schulautonomiefragen beraten haben. Ich freue mich
sehr, dass die Autonomiebotschafter nun den Autonomie-Blog ins Leben
gerufen haben, der den Schulen praktische Hilfestellungen bei der
Umsetzung des Reformpakets bietet“, so Bildungsministerin Sonja
Hammerschmid anlässlich der Präsentation der Website
https://www.schulautonomie.at im Bildungsministerium gemeinsam mit
den Autonomiebotschaftern Andreas Schnider (Vorsitzender des
Qualitätssicherungsrates für PädagogInnenbildung), Axel Zafoschnig
(Landesschulinspektor für berufsbildende Schulen im Landesschulrat
Kärnten) und Alfred Lehner (Pflichtschulinspektor im Landesschulrat
Burgenland).

Der Autonomie-Blog beleuchtet Themen rund um Schulentwicklung wie
etwa Personalauswahl, jahrgangsübergreifendes Unterrichten und
pädagogische Konzepte. Die ersten Beiträge sind bereits online. In
den kommenden Wochen und Monaten wird es zahlreiche weitere Blogposts
geben. Im Zentrum dabei steht, Best-Practice-Beispiele und Akteure
gelebter Freiraumkultur vorzustellen. Das soll anderen Schulen dabei
helfen, ihre eigene Autonomie zum Wohle aller Beteiligten zu
entwickeln. Geschrieben werden die Blogbeiträge von den
Autonomiebotschaftern des Bildungsministeriums und externen
Beitragenden. Das Team der Autonomiebotschafter setzt sich aus
erfahrenen Praktikern zusammen, die aus den Bundesländern kommen und
die unterschiedlichen Schultypen aus ihrer täglichen Arbeit kennen.
Sie sind mit den Bedürfnissen der jeweiligen Schulen vertraut und
wissen um die bürokratischen Hürden, mit denen viele Schulen zu
kämpfen haben, die ihren Alltag bereits jetzt autonom gestalten
möchten.

„Autonomie lebt von Menschen, die selbstständig denken und handeln,
die ihr Leben – und als LehrerInnen ihren schulischen Alltag –
autonom in die eigenen Hände nehmen und nicht ausschließlich auf
Konzepte aus dem Ministerium bzw. aus den Landes- und Stadtschulräten
warten. In diesem Sinne möchten wir Autonomie als den Lebensstil
schulischen Alltages schlechthin positionieren und zum Diskurs
stellen“, so Andreas Schnider.

„Die Schulen bekommen vom Bildungsministerium das vollste Vertrauen
hinsichtlich ihrer pädagogischen Fähigkeiten für eine ertragreiche
Schul- und Unterrichtsentwicklung ausgesprochen. Teamarbeit ist nun
gefragt – Kooperationen mit außerschulischen Expertisen sind möglich,
Unterrichtseinheiten sind sowohl sachlich, als auch zeitlich flexibel
gestaltbar, Öffnungszeiten, sowie Ganztagsformen wählbar,
Klassengruppengrößen je nach Bedarf bildbar und vieles mehr“, so
Alfred Lehner.

„Weniger Vorgaben von oben, mehr Möglichkeiten, den eigenen
Unterricht, die eigene Schule, ja das eigene Bildungsangebot in der
Region zu gestalten, sind aufrechte und spürbare Anliegen, wenn man
mit am Schulleben Beteiligten spricht“, so Axel Zafoschnig.

Der Blog ist ab sofort unter https://www.schulautonomie.at abrufbar.

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