Smart Cities: Mastercard steckt Expertise in die Weiterentwicklung der Städte

Die Welt und ihre Städte wächst – daraus ergeben sich große Herausforderungen

Wien (OTS) - Ein Bericht der UNO ergibt, dass im Jahr 2050 die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein wird. Von derzeit 7,6 Milliarden werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden Menschen anwachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 sogar bei 11,2 Milliarden liegen. Indien soll zudem in etwa sieben Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde sein - vor China. Nigeria dürfte bis 2050 die USA vom dritten Platz ablösen.

„Die Studie ‚World Urbanization Prospects‘ der UN zeigt, dass im Jahr 2050 ca. 70% der Weltbevölkerung in Städten leben wird. Im europäischen Raum wird diese Zahl sogar die 80% übersteigen. Das stellt Städte vor enorme Herausforderungen. Die Entwicklung von Smart Cities, also die digitale Verbundenheit diverser Elemente vom öffentlichen Transport über Schulen bis hin zu öffentlichen Ämtern und Energiesystemen, ist unerlässlich, um zu gewährleisten, dass unsere Städte in Zukunft so funktionieren, wie wir uns das vorstellen“, erklärt Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria. Österreich weist aktuell einen Urbanisierungsgrad von 66% aus, und ist damit im europäischen Raum unterdurchschnittlich ausgeprägt. Bis 2050 wird in Österreich einer der größten Anstiege im europäischen Raum erwartet und der Urbanisierungsgrad auf 75% steigen. Im Rahmen des jährlichen Mastercard Talks hat sich Mastercard dieses Jahr dem Thema „Smart Cities“ verschrieben und einen Experten auf diesem Gebiet nach Wien geholt: Prof. Mischa Dohler, Professor für Wireless Communication am Londoner King's College, Leiter des Zentrums für Telekommunikationsforschung, Mitbegründer und Mitglied des Board of Directors des Smart City Pioneers „Worldsensing“.

Smart Cities - wo sind wir und wo werden wir in 5 Jahren sein?

„In den vergangenen Jahren ist nicht allzu viel passiert, was die Bürger veranlasst, sagen zu können: ‚Ja - ich merke die Auswirkungen einer intelligenten Stadt!‘. Innerhalb der nächsten Jahre wird sich der Smart City Markt weiter konsolidieren und die Weiterentwicklung der Städte durch bewährte Technologien und Geschäftsmodelle vorantreiben.“, sagt Prof. Mischa Dohler. Was jedoch bereits spürbar ist, dass die Großstädte der Welt sich Schritt für Schritt auf diesen Prozess vorbereiten. Wien ist Spitzenreiter vor Weltstädten wie Chicago und Singapur, laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Sie haben heuer im März erstmals den neuen „Smart City Index“ vorgestellt und dabei die Strategien weltweiter Großstädte miteinander verglichen.

So einfach und notwendig das klingt, so schwierig ist es eine Smart City zu entwickeln. Eine der größten Challenges derzeit ist die Tatsache, dass sich Smart Cities noch nicht wirklich durchgesetzt haben. Mischa Dohler sieht eine Kluft zwischen den „smarten“ Leuten, die Städte innovativ weiterentwickeln wollen und den „city“ Leuten, die tatsächlich etwas in den Städten bewegen können. Hier fehlt es noch an einem gemeinsamen Bild. Oft sind auch rückläufige Budgets oder veraltete Infrastrukturen mitverantwortlich dafür, dass die Entwicklung dementsprechend ins Stocken gerät. Auch das Versiegen von Ressourcen und Verteilungsungerechtigkeit können Hemmschuhe für die Weiterentwicklung sein. Demografische Entwicklungen und die Notwendigkeit neuer Fachkenntnisse tragen zusätzlich dazu bei, dass sich „Smart Cities“ langsam und kontinuierlich entwickeln müssen.

Warum sind „Smart Cities“ wichtig?

„Landflucht“ ist kein neues Phänomen. Immer mehr Menschen zieht es in Städte bzw. Ballungszentren, da dort größere berufliche Möglichkeiten bestehen und bessere Infrastruktur vorzufinden ist. Angefangen vom öffentlichen Verkehr über Spitäler bis hin zur Internetverbindung sind Städte und Ballungszentren weiter fortgeschritten als ländliche Gebiete. Wie schon erwähnt, rechnen viele Experten damit, dass Städte vergleichsweise stärker wachsen. Hinzu kommt, dass auch 80% des globalen Bruttoinlandsproduktes aus Städten kommen wird. Auch 93% der Innovationen werden ihren Ursprung in Städten haben, wird erwartet. Auf der anderen Seite werden auch 70% des globalen CO2-Ausstoßes von Städten verursacht werden. Städte sind Treiber für wirtschaftliches Wachstum, Wohlstand und Innovation und werden diesbezüglich zukünftig eine noch größere Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass Städte der digitalen Entwicklung folgen und sich zu „Smart Cities“ weiterentwickeln.

Über neue Technologien lassen sich Städte leichter organisieren und weiterentwickeln. „Neue Treiber wie Internet of Things, Artificial Intelligence, Sharing Economy, Big Data oder Digital Payment sind Schlüsselelemente für die Städte von morgen. Wir bei Mastercard stecken viel Energie und persönliches Engagement in die Integration von „smartem Bezahlen“ in die Städte der Welt. Mit Payment-Technologien & Data Analytics erreichen wir ein Mehr an Nachhaltigkeit, Effizienz und Inklusion“, meint Gerald Gruber.

Mastercard beschäftigt sich mit Schlüsselfragen für die Zukunft.

Mastercard setzt sich dafür ein, dass Smart Cities schneller entstehen können. Ein wichtiger Schritt dazu sind neue bzw. innovative Geschäftsmodelle, die auch das ökonomische Umfeld beeinflussen. Mastercard unterstützt diese Entwicklungen im Rahmen eigener Initiativen, Förderungen und Projekte. In einem weiteren Schritt setzt Mastercard auf einen profitableren und effizienteren Städtetourismus. Mit unternehmenseigenen Daten und Analytics will man neue Zielgruppe gewinnen und das Dienstleistungsportfolio von Städten aufwerten und weiterentwickeln. Vor allem wenn es um digitales bzw. bargeldloses Bezahlen geht, dass als bequeme Begleiterscheinung das Erlebnis in den Mittelpunkt rücken soll. „Durch die Zusammenarbeit mit Städten, öffentlichen Einrichtungen und innovativen Organisationen nutze ich mit meinem Team Daten und Technologien, um die Herausforderungen der Städte anzugehen und die täglichen Erfahrungen für Bürger zu verbessern“, fasst Sapan Shah, der für das Vorantreiben der Mastercard Aktivitäten im Bereich Smart City verantwortlich ist, zusammen. Im Wesentlichen sieht er drei Bereiche, die Mastercards Engagement im Bereich Smart City ausmachen. Zum Ersten geht es um die Realisierung der Synergieeffekte von Big Data, um Wirtschaftswachstum und Tourismusstrategien zu stärken. Zum Zweiten geht es um die Optimierung des urbanen Mobilitätserlebnisses. Im Wesentlichen ist es das Ziel, den öffentlichen Verkehr einfacher zugänglich und reibungsloser zu gestalten. Zum Dritten möchte Mastercard stetig neue innovative digitale Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen, um die Städte dabei zu unterstützen effizienter und nachhaltiger zu werden.

„In Österreich fokussieren wir uns im Detail auf Digital Payment und Urban Mobility, um die Effizienz für Städte und Komfort für Bürger zu steigern. Zu nennen sind hier zum einen in einem ersten Schritt die Ausweitung von kontaktlosem Bezahlen sowie der Start unserer digitalen Bezahlpattform Masterpass für Konsumenten, Händler und Banken. In Bezug auf Urban Mobility beschäftigen wir uns vor allem mit kontaktlosem und mobilem Bezahlen im öffentlichen Verkehr und Parken, egal ob mit Karte, mit dem Handy über QR Code oder digital wallet“, schließt Gerald Gruber. 

Über Mastercard

Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Mit dem schnellsten Zahlungsabwicklungsnetzwerk der Welt verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten den täglichen Zahlungsverkehr für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fürs Einkaufen und Reisen ebenso wie für die Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardNews. Diskutieren Sie mit im Cashless Conversations Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.

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