• 16.11.2017, 06:00:16
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Mobilitäts-Ranking: Greenpeace nimmt Landeshauptstädte erneut unter die Lupe

Verbesserungsbedarf bei allen Städten weiterhin vorhanden

Utl.: Verbesserungsbedarf bei allen Städten weiterhin vorhanden =

Wien (OTS) - Greenpeace präsentiert heute das
„Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt 2017“ für Österreich.
Bereits im Mai hat die Umweltschutzorganisation alle neun Hauptstädte
nach verkehrsrelevanten Kategorien, darunter öffentlicher Verkehr und
Fußgängerfreundlichkeit, miteinander verglichen. Diesmal wurde
nachgefragt, welche neuen Anreize und Maßnahmen für eine nachhaltige
und saubere Mobilität seit der ersten Bewertung gesetzt worden sind.
Wien landet erneut auf dem ersten Platz – gefolgt von St. Pölten und
Graz – und ist somit die Stadt, in der sich beim Thema Mobilität am
meisten bewegt. Innsbruck schneidet am schlechtesten ab.
Verbesserungsbedarf sieht Greenpeace jedoch weiterhin bei allen
Städten.

"Wie wir uns fortbewegen, sei es mit der Straßenbahn, zu Fuß, mit dem
Rad oder mit dem Auto, wirkt sich auf das Klima aus. Unser aktuelles
Ranking zeigt, bereits innerhalb weniger Monate können die
Landeshauptstädte wichtige Schritte setzen, um Mobilität nachhaltiger
zu gestalten“, sagt Adam Pawloff, Klima- und Mobilitätssprecher von
Greenpeace in Österreich. Für das neue Ranking hat Greenpeace
abgefragt, was die Städte seit dem letzten Vergleich unternommen
haben, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Dafür wurden die
Kategorien Modal Split, Luftqualität, Radverkehr, öffentlicher
Verkehr, Parkraumbewirtschaftung, Fußgängerfreundlichkeit,
E-Mobilität und Carsharing herangezogen. Abgefragt wurde auch, ob
Umweltzonen angedacht und welche langfristigen Maßnahmen geplant
sind.

Beim Radverkehr konnten Eisenstadt und Wien mit einem Ausbau des
Radnetzes punkten. Auch im Bereich öffentlicher Verkehr hat sich
manches verbessert: St. Pölten hat beispielsweise die Betriebszeiten
der Buslinien auf Sonntag ausgeweitet und Wien die U1 ausgebaut. Graz
hat vor allem in der Kategorie Carsharing gut abgeschnitten. Mit dem
Projekt „tim“ wird hier versucht mehrere Mobilitätsangebote, wie
E-Carsharing, Carsharing und E-Ladeplätze, zu bündeln. Im Bereich
Parkraumbewirtschaftung fiel Wien positiv auf, da hier die
Kurzparkzone auf den 10. Bezirk ausgeweitet wurde. „Wenn Parken etwas
kostet, ist man eher dazu geneigt, mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln in die Arbeit zu fahren statt mit dem Auto“, so
Pawloff.

Der Verkehr ist für ungefähr ein Drittel der klimaschädlichen
Treibhausgase in Österreich verantwortlich. Zusätzlich ist ein
Großteil der gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid- und
Feinstaub-Emissionen dem Verkehr zuzurechnen. Dass man in kurzer Zeit
manches verbessern kann, zeigen bereits einige Landeshauptstädte.
Städte wie Eisenstadt, Linz und Innsbruck müssen hier noch
nachziehen. „Keine der Städte sollte sich auf ihren Lorbeeren
ausruhen. Denn nur, wenn alle Landeshauptstädte an einem Strang
ziehen, kann unsere Mobilität auf einen Klima- und Gesundheitskurs
gebracht werden”, so Pawloff abschließend.

Das „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt 2017“ samt Tabelle
finden Sie unter: http://bit.ly/2juOPCR

Bildmaterial finden Sie unter nachstehendem Link. Die Fotos stehen
für eine einmalige Verwendung unter Angabe der Photo Credits
kostenlos zur Verfügung: http://bit.ly/2qiOUfx

Die Präsentation vom „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt“ findet
im Rahmen des Klima-Schwerpunktes von MUTTER ERDE statt, einer
Initiative des ORF und führender Umwelt- und
Naturschutzorganisationen.

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