• 06.11.2017, 15:49:49
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LK Österreich: Holz ist und bleibt bei uns die sicherste Wärmequelle

Bewiesenermaßen nachhaltig: Waldfläche in EU wächst jährlich um 500.000 ha

Utl.: Bewiesenermaßen nachhaltig: Waldfläche in EU wächst jährlich
um 500.000 ha =

Wien (OTS) - "Holz ist und bleibt bei uns die sicherste Wärmequelle.
Die Hälfte aller Haushalte, also mehr als 1,5 Mio., heizen mit Holz
in Form von Scheitholz, Briketts, Hackgut oder Pellets. Oder sie
nutzen die Nahwärme aus Biomasseanlagen, um ihre Wohnungen und Häuser
zu wärmen. Als wichtigste Argumente für den Erfolg von Holz als
CO2-neutraler Energieträger nennen die Kunden wohlige und
krisensichere Wärme aus der Region, Wertschöpfung im eigenen Land und
den effektiven Beitrag zum Klimaschutz. Dieses Holz kommt aus
Wäldern, die seit jeher nachhaltig bewirtschaftet werden. Die
Versorgung mit Holz ist über Generationen hinweg auch für die Zukunft
sichergestellt, in der EU nimmt die Waldfläche jährlich um 500.000 ha
beziehungsweise um 700.000 Fußballfelder/Jahr zu", erklärte Franz
Titschenbacher, Vorsitzender des Ausschusses für Forst- und
Holzwirtschaft der LK Österreich sowie Präsident der LK Steiermark.
Er ergänzte: "Unsere Unternehmen bieten modernste Technologien und
Dienstleistungen für jeden Anwendungsfall, von traditionellen
Kachelöfen über hocheffiziente Scheitholzkessel bis zu
vollautomatischen Heizsystemen mit Hackgut und Pellets."

Nachhaltigkeit sichert Holzversorgung über Generationen

"Der Irrglaube, die energetische Holznutzung würde bei uns zu
Waldverlust führen, ist mit klaren Fakten widerlegt. Denn die
Waldbesitzer halten sich bei der Waldbewirtschaftung seit
Generationen an das Prinzip der Nachhaltigkeit. Das sorgt dafür, dass
Holz auch in Zukunft der wichtigste erneuerbare Energieträger in
Österreich und in der EU bleiben wird. Der Holzvorrat ist in den
letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, da in der gesamten EU
nur ein Bruchteil des jährlichen Holzzuwachses genutzt wurde. Die in
Österreich verwendeten Energieholzmengen kommen fast vollständig aus
dem eigenen Land und nur zu einem geringen Teil aus unseren direkt
angrenzenden Nachbarländern. Für unsere Holzöfen und -kessel wird
daher ganz sicher kein tropischer Regenwald oder die sibirische Taiga
abgeholzt", ergänzte Titschenbacher: "Auch bei Pellets ist Österreich
ein internationales Vorbild. Dieser Holzbrennstoff wird bei uns nach
hohen Qualitätsstandards als Nebenprodukt in der Holzverarbeiteten
Industrie erzeugt. Bei Pellets ist Österreich Nettoexporteur."

Holznutzung: Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

"Jüngste Publikationen zeigen, dass sich die Klimabelastung durch
die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Öl, Gas und Kohle in einem
nie dagewesenen Ausmaß beschleunigt haben. In Berlin laufen derzeit
Gespräche, wie das Klimaschutzabkommen von Paris konkret umgesetzt
werden kann. Eindeutig belegt ist, dass wir nur mit der optimalen
Nutzung von Holz als wichtigsten in Europa verfügbaren nachwachsenden
Rohstoff das Ziel einer Dekarbonisierung unseres Wirtschafts- und
Energiesystems erreichen können. Durch die Verwendung hochwertiger
Holzsortimente für langlebige Holzprodukte im Holzbau und in der
Inneneinrichtung entsteht wird ein langfristig wirksamer
Kohlenstoffspeicher geschaffen. Darüber hinaus ersetzen die im Wald
und bei der Holzverarbeitung anfallenden Nebenprodukte die
klimaschädlichen fossilen Energieträger", erklärte Titschenbacher.

Nachfrage nach Energieholz ist vorbeugender Forstschutz

"Extremwetterereignisse nehmen zu, die dadurch verursachten
Waldschäden ebenso. Das führt immer häufiger zu einem Überangebot an
niedrigwertigen Holzsortimenten. Wind- und Eisbrüche, Dürreperioden
und Borkenkäfer-Invasionen setzen unseren Wäldern zu. Die rasche
Aufarbeitung der geschädigten Bäume und die zügige Abfuhr aus dem
Wald sind sehr wichtig für einen effektiven Forstschutz. Bei der
Schadholzaufarbeitung anfallende Holzqualitäten sind nur zum Teil für
die Verwertung in der holzverarbeitenden Industrie geeignet, das
ganze Material muss aber zur Vorbeugung vor weiterem
Borkenkäferbefall raus aus dem Wald. Die Nachfrage nach Energieholz
ist daher auch ein wichtiger Bestandteil der nachhaltigen
Waldbewirtschaftung und trägt zum Forstschutz bei", meint
Titschenbacher abschließend. (Schluss)

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