Kärntner Charmeoffensive mit Staatsfeiertagsempfang in Brüssel

LH Kaiser, und drei Regierungsmitglieder präsentieren Kärntens Stärken in Belgien - Botschaftsempfang in Brüssel und Besichtigung des Hafens Antwerpen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten setzt sein Engagement, sich und seine Möglichkeiten auf europäischer Ebene beständig auszubauen und sich weiter zu vernetzten fort. Dazu werden Landeshauptmann Peter Kaiser, Finanzreferentin LHStv. Gaby Schaunig sowie die Landesräte Christian Benger und Rolf Holub kommende Woche gemeinsam mit einer hochkarätigen Kärntner Delegation wichtige politische, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte in Belgien knüpfen. Anlass dafür ist zum einen der traditionelle, große Empfang anlässlich des Österreichischen Staatsfeiertages, den heuer das Bundesland Kärnten ausrichten darf. Zum anderen will man mit dem Hafen Antwerpen erste Kontakte für mögliche Kooperationen zum weiteren Ausbau des Logistic Center Austria Süd in Villach-Fürnitz knüpfen.

   „Es freut mich, dass wir heuer den Empfang mit der interimistischen Leiterin der Botschaft, Gesandter Brigitte Sitzwohl-Pfriemer, und dem ständigen Vertreter Österreichs bei der EU, Botschafter Nikolaus Marschik, gemeinsam ausrichten können. Nach dem wir Kärnten aus der europaweit beachteten Hypo-Heta-Haftungszwangsjacke befreit und Kärnten wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht haben, setzen wir mit dem Empfang am 24. Oktober unsere Charmeoffensive international fort“, kündigt Landeshauptmann Peter Kaiser an. Unterstützt wird der Empfang, der maßgeblich vom Kärntner Verbindungsbüro in Brüssel unter der Leitung von Martina Rattinger organisiert und koordiniert wird und der in der Autoworld Brüssel, Palais Mondial de l'Automobile, Parc du Cinquantenaire 11 stattfindet, auch von der Kärnten Werbung.

   Eingeladen werden alle in Belgien lebenden Österreicher und wichtige Brüsseler Arbeitskontakte aus den EU Institutionen und der belgischen Wirtschaft. Bis dato haben schon über 600 Personen zugesagt, darunter etwa auch Rose Goettemoeller, stellvertretende NATO-Generalsekretärin. „Wir werden die Chance nutzen, und Kärnten als innovatives, modernes Bundesland mit vielfältigen touristischen ebenso wie mit herausragenden wirtschaftlichen Investitionsmöglichkeiten präsentieren“, so Kaiser. Auch Kärntens kulinarische Vorzüge sollen Lust auf Kärnten machen. Mit dabei sind u.a. Hirterbier, Kärntner Jause, Kärntner Kasnudeln und Hirschgulasch, Pfau Schnaps, Wein vom Kärntner Weinverband, Kärntner Wasser, Vivium-Sekt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Kärntner Formation Blechreiz.

   Vor dem Empfang wird eine Kärntner Delegation rund um Kaiser, Schaunig, Benger und Holub den Hafen in Antwerpen besichtigen, um Wirtschaftskontakte zu knüpfen. Hintergrund ist der Ausbau des Verschiebe-Bahnhof Fürnitz zum internationalen Logistikzentrum Logistic Center Austria Süd, in dem sich momentan bereits die ersten neuen Firmen ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen.

   „Unser Ziel ist es, internationale Kooperationen wie etwa mit dem Hafen Antwerpen oder den Adria-Häfen zu knüpfen, und so den Standort Villach-Fürnitz zu einem internationalen Warenumschlagplatz auszubauen“, erklärte der Landeshauptmann. Als Vorbilder dienen etwa die Region Saragossa in Spanien und auch Duisburg in Deutschland, wo in wirtschaftlich eher schwierigen Regionen jeweils ein Logistikstandort eine nachhaltige Entwicklung angestoßen habe. „In Saragossa wurden durch die Realisierung dieses Logistikstandortes zwischen 2003 und 2014 13.000 Arbeitsplätze geschaffen, in Duisburg wurde die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb von 15 Jahren von 14.000 auf 42.000 erhöht“, so Kaiser.

   Antwerpen zählt zu den 20 größten Häfen weltweit und in Europa haben nur Hamburg und Rotterdam ähnliche Dimensionen. Die Fläche beträgt 12.068 Hektar, was umgerechnet etwa 20.000 Fußballfeldern entspricht. Jährlich wird hier 214.166.958 Tonnen maritimes Frachtvolumen verschifft bzw. kommt im Hafen an (Rotterdam 481.177.000, Hamburg 138.171.000). Knapp 143.000 Menschen finden hier direkt oder indirekt Arbeit. In Europa´s führendem Hafen für Massenstückgüter legen jährlich rund 14.500 Schiffe ab. Es handelt sich hier um den weltweit größten Hafen für Kaffee, zudem gibt es die Spezialisierung auf Obst, Gemüse und Autos.

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