- 13.10.2017, 13:05:48
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Leopold Museum präsentiert umfassende Ausstellung zum Werk des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler
Größte je in Österreich gezeigte Hodler-Ausstellung beleuchtet Einfluss auf Wiener Secessionisten

Utl.: Größte je in Österreich gezeigte Hodler-Ausstellung beleuchtet
Einfluss auf Wiener Secessionisten =
Wien (OTS) - Am Donnerstag, 12. Oktober eröffnete das Leopold Museum
die große Herbstausstellung „Ferdinand Hodler. Wahlverwandtschaften
von Klimt bis Schiele“. Anlässlich der Eröffnung sprachen Leopold
Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger, der designierte Schweizerische
Botschafter Walter Haffner und Kulturminister Thomas Drozda vor
hunderten Festgästen. Minister Drozda übernahm gemeinsam mit dem
Schweizer Bundesrat Alain Berset die Patronanz über die Ausstellung,
die, so Drozda, „einen Höhepunkt im schweizerisch-österreichischen
Kulturaustausch markiert“.
Es ist die bisher umfassendste Schau zum Werk von Ferdinand Hodler
(1853-1918), dem bedeutendsten Schweizer Künstler um 1900 in
Österreich. Die Ausstellung ist „gespickt mit Meisterwerken“, zeigt
rund 100 Gemälde und über 50 Arbeiten auf Papier aus allen
Schaffensphasen Hodlers. Die Exponate stammen von 26 Museen,
Institutionen und Privatsammlungen in der Schweiz, Deutschland,
Frankreich und Österreich, u.a. aus dem Kunsthaus Zürich, dem
Kunstmuseum Basel, dem Musée d’art et d’histoire, Genf, dem
Kunstmuseum Solothurn, dem Kunstmuseum Winterthur, dem Städel Museum,
Frankfurt, dem Von der Heydt-Museum Wuppertal, der UBS Art
Collection, dem Pariser Musée d’Orsay und der Sammlung Rudolf
Staechelin. Die von Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger
kuratierte Schau gibt einen umfassenden und spannungsreichen Einblick
in die großen Themenkreise Hodlers. Darüber hinaus liegt ein Fokus
auf den titelgebenden „Wahlverwandtschaften von Klimt bis Schiele“,
die Hodlers Einfluss auf die Künstler der Wiener Moderne anhand von
30 ausgewählten Werken, von Gustav Klimt, Koloman Moser, Oskar
Kokoschka, Albin Egger-Lienz, Emil Orlik und Egon Schiele beleuchten.
„Im Oktober 1903 formulierte Ferdinand Hodler auf einer Postkarte an
Carl Moll, Maler und Mitbegründer der Wiener Secession den
euphorischen Gruß „Vive Vienne. Vive la Secession“. Für Hodler
bedeutete Wien den endgültigen internationalen Durchbruch“, erläutert
Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger. „Hier fühlte er sich
„gefeiert“, hier erfuhr er die Wertschätzung, die ihm bis dahin im
eigenen Land versagt geblieben war“, so Wipplinger.
Als Vertreter des Symbolismus und Jugendstil und als Wegbereiter des
Expressionismus sowie als Erneuerer der Monumentalmalerei, war der
Schweizer Maler Impulsgeber für die Wiener Secessionisten.
Am Beginn der Ausstellung stehen persönliche Objekte des Künstlers
wie etwa seine Malerpalette und ein Malkoffer und zahlreiche
Dokumente sowie eine konzentrierte Auswahl der charakteristischen
Selbstporträts des Künstlers, gefolgt von einer Gruppe der anfangs
naturalistischen, dann formal stilisierten und zuletzt der
Abstraktion zustrebenden Landschaften, die zu den bedeutendsten der
modernen Landschaftsmalerei zählen. Ebenso präsentiert wird eine
Auswahl bedeutungsvoller Bildnisse, darunter das Bildnis Gertrud
Müller (1911), eines der seltenen Ganzfigurenporträts. Die
symbolistischen Figurenkompositionen Hodlers sind durch herausragende
Beispiele wie die Monumentalgemälde Wilhelm Tell (1896/97) und Die
Wahrheit (1903) vertreten. Gezeigt werden auch Werke aus dem
erschütternden Zyklus, mit dem er das Leiden seiner Geliebten
Valentine Godé-Darel (1873–1915) begleitete, in einer Dichte, wie es
in der Kunstgeschichte einzigartig ist.
Objekte aus dem persönlichen Besitz Ferdinand Hodlers, viele davon
aus dem Nachlass des Künstlers, zur Verfügung gestellt vom Archiv
Jura Brüschweiler, geben Einblick in die Arbeits- und Lebensweise des
Künstlers und ein lebendiges Bild der Zeit. Erwähnt seien auch
zahlreiche historische Fotografien – etwa von Friedrich Viktor
Spitzer (1854–1922) oder Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) – sowie
schriftliche Dokumente. Hervorzuheben ist hier die 1897 von Klimt an
Hodler versandte Einladung zur I. Ausstellung der Vereinigung
bildender Künstler Österreichs Secession und ein erst jüngst in einem
Wiener Antiquariat entdeckter und vom Leopold Museum erworbener Brief
von Hodler an Franz Servaes aus dem Jahr 1904, in dem der Maler sein
künstlerisches Gestaltungsprinzip des „Parallelismus“ erläutert, das
auch von den Wiener Secessionisten aufgegriffen wurde.
Von Josef Hoffmann (1870–1956), Mitbegründer der Wiener Werkstätte,
gestaltete Einrichtungsgegenstände, welche seit 1913 das Appartement
der Familie am Quai du Mont-Blanc in Genf ausstatteten, sind
ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.
Die Ausstellung „Ferdinand Hodler. Wahlverwandtschaften von Klimt bis
Schiele“ ist von 13. Oktober 2017 bis 22. Jänner 2018 im Leopold
Museum zu sehen.
Fundraising Dinner
Bereits im Vorfeld der Eröffnung luden die Direktoren des Leopold
Museum, Hans-Peter Wipplinger und Gabriele Langer gemeinsam mit
Post-Generaldirektor Georg Pölzl, dem Head des Board of Patrons des
Leopold Museum sowie Leopold Museum-Vorstand Agnes Husslein-Arco
(Member Board of Patrons) rund 350 Gäste zum Fundraising-Dinner
anlässlich der Ferdinand Hodler-Ausstellung.
Zur Galaveranstaltung kamen die Leopold Museum-Vorstände Elisabeth
Leopold und Werner Muhm, das Sammlerehepaar Diethard und Waltraud
Leopold, Dorotheum GF Martin Böhm, Sotheby’s Österreich Direktorin
Andrea Jungmann, die Zeitungsherausgeber Eva und Christoph Dichand,
Österreichische Nationalbibliothek GDin Johanna Rachinger, Wien
Museum-Direktor Matti Bunzl, Ralph Gleis (Leiter Nationalgalerie
Berlin), die Leihgeber Dir. Niklaus Manuel Güdel und Diana Blome
(Archiv Jura Brüschweiler), das Sammlerpaar Karlheinz und Agnes Essl,
Kunsthistorikerin Susanne Längle, die Organisatorin des Fundraising
Dinner Karin Kirste (Circle of Patrons, Leopold Museum), die
Opernballorganisatorin Maria Großbauer, Banker Andreas Treichl und
seine Gattin, H.O.M.E-CRin Desirée Treichl-Stürkgh, die
Unternehmerinnnen und Unternehmer Almuth und Thomas Bene, Ingrid
Flick, Eva-Maria und Christian Höfer, Eugen Otto (Otto Immobilien
Gruppe), Gheri Sackler, Gabi und Georg Spiegelfeld (Spiegelfeld
Immobilien) und Christiane Wenckheim (Ottakringer), die KünstlerInnen
Martha Jungwirth, Brigitte Kowanz, Eva Schlegel, Elfie Semotan, Hans
Kupelwieser, Constantin Luser, Hubert Scheibl, Walter Vopava, BM a.D.
und Sozialbau Vorstands-VS Josef Ostermayer, die Architekten Laurids
Ortner, Carl Pruscha und Angela Hareiter, Niederösterreichische
Versicherung GD Hubert Schultes, Flughafen Wien-VS-Direktor Günther
Ofner, die Post-Vorstände Walter Oblin und Peter Umundum, Gerhard
Starsich (GD Münze Österreich), Ernst Ploil (GF im Kinsky),
Karl-Heinz Strauss (GD Porr), B&C Industrieholding Aufsichtsrat Hanno
Bästlein, Bernhard Mechtler (KPMG), die GaleristInnen Myriam Charim,
Rosemarie Schwarzwälder, Elisabeth Sturm-Bednarczyk, Wolfgang Bauer,
Michael Haas, Eberhard Kohlbacher und Alois Wienerroither, Herbert
und Alexander Giese, Mary Rozell (Dir. UBS Art Collection), Roberto
Lhotka, Freunde des Leopold Museum-Präsident Hans Raumauf und Leopold
Birstinger der Vizepräsident des Freundevereins, Sammler RA Bernhard
Hainz (CMS), Alexander Kottulinsky (IRM-Kotax), der frühere Leopold
Museum-Vorstand Alfons Huber, Andreas Plamann (GF CKV-Gruppe),
Bildungsexperte Andreas Salcher, Klimt Foundation Direktor und
VS-Vorsitzender Peter Weinhäupl, Albertina Kurator Markus Kristan,
die stv. Direktorin des Kunstforum Wien Evelyn Benesch, u.v.m.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Rupert Huber, der bezaubernde
Blumenschmuck kam von Zweigstelle, das Catering von impacts.
Bilder zum Fundraising Dinner finden Sie unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/9233
Bilder zur Ausstellungseröffnung finden Sie unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/9940
Pressebilder zur Ausstellung finden Sie unter:
www.leopoldmuseum.org/de/presse/sonderausstellungen/aktuell/885
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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