Grundsteinlegung für neue biopharmazeutische Produktionsanlage bei Boehringer Ingelheim: Zügiger Baufortschritt in Wien-Meidling

Wien (OTS) -

  • Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft erfolgte die Grundsteinlegung der neuen biopharmazeutischen Produktionsanlage – die größte Einzelinvestition in Wien seit fast 40 Jahren.
  • Hochbau der neuen biopharmazeutischen Produktionsanlage beginnt.
  • Erste Expertinnen und Experten für den Aufbau und Betrieb der Anlage sind bereits eingestellt.   

Bundeskanzler Christian Kern, Finanzminister Hans-Jörg Schelling und Wiens Bürgermeister Michael Häupl feierten heute mit Boehringer Ingelheim die offizielle Grundsteinlegung der neuen biopharmazeutischen Produktionsanlage in Wien-Meidling. Für das Projekt wurde eine Summe von fast 700 Mio. Euro (inklusive infrastruktureller Maßnahmen) bereitgestellt. 

Der Baufortschritt ist bereits stark sichtbar: Das Fundament und der Tiefbau befinden sich in Fertigstellung. Demnächst beginnt der Hochbau. „Die Mitarbeiter-Sicht auf das Großprojekt, wir nennen sie die „People Side“ von Boehringer Ingelheim Biopharma, ist enorm wichtig“, erläutert Generaldirektor Philipp von Lattorff, Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna. „Es werden hervorragend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, die hier qualitativ hochwertigste Medikamente produzieren. Diese Mitarbeiter zu rekrutieren und auszubilden, das ist eine ganz wichtige Komponente dieses Projekts. Deshalb legen wir heute auch symbolisch den Grundstein für 500 neue Arbeitsplätze.“   

Investment stärkt Marktposition

Mit der neuen Zellkulturanlage reagiert Boehringer Ingelheim auf die stark wachsende Nachfrage nach biopharmazeutischen Arzneimitteln. „Wir produzieren nicht nur eigene biopharmazeutische Wirkstoffe zum Wohle der Patienten, sondern stellen diese auch für nahezu alle großen Pharmaunternehmen her“, erläutert Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim. 

Erweiterung des Teams um 500 Mitarbeiter

Boehringer Ingelheim schafft im Zuge des Ausbaus rund 500 zusätzliche Arbeitsplätze in Wien. „An Bord geholt haben wir bereits Expertinnen und Experten, die unsere Anlagen mit aufbauen und mit betreiben werden“, sagt Dr. Elisabeth Tomaschko, Bereichsleiterin Human Resources/Communications RCV. In den kommenden Monaten schreibt Boehringer Ingelheim weitere Stellen aus, darunter Prozessingenieure und Produktionsmitarbeiter, aber auch Spezialfunktionen wie Kälte- und Wärmetechniker. „Dafür sind Personen mit einschlägiger biotechnologischer Ausbildung an einer HTL oder Fachschule ebenso geeignet wie Mitarbeiter anderer Pharmaunternehmen, wenn das Profil passt. Oder auch Fachkräfte aus dem Lebensmittelbereich, wie Brauereien, Molkereien oder Lebensmittelproduktion –  mit einem ausgeprägten Qualitätsbewusstsein und technischen Verständnis für Großanlagen – all diese Bewerber sind uns als Quereinsteiger sehr willkommen. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber laden wir ein, regelmäßig  das Karriereportal der Website unseres Unternehmens zu besuchen und dort ihre Bewerbungsunterlagen hochzuladen“, erläutert Tomaschko. 

Symbolträchtige Grundsteinlegung mit Polit-Prominenz

Das forschende Pharmaunternehmen feierte mit rund 100 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diese bedeutende Investition in den Unternehmensstandort, die gleichzeitig die Rolle Österreichs im Life Science- und Pharmasektor international aufwertet.  

Nach einer kurzen Talk-Runde versenkten einige Teilnehmer eine Zeitkapsel mit diversen Gegenständen. Diese umfassten unter anderem ein Gefäß mit Zellen, das erste biopharmazeutische Produkt, das bei Boehringer Ingelheim hergestellt wurde, aber auch Baupläne, Münzen oder ein Stadtsiegel als Symbol für die Unterstützung der Stadt Wien. 

Unter den Gästen befanden sich Bundeskanzler Christian Kern, der Bundesminister für Finanzen, Hans-Jörg Schelling, und Wiens Bürgermeister Michael Häupl.  

„Ein Unternehmen, das 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb von fünf Jahren einstellt, ist sehr außergewöhnlich. Boehringer Ingelheim ist ein österreichischer Leitbetrieb, der bereits jetzt über 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dass diese Zahl weiter ausgebaut wird, freut mich sehr“, so Bundeskanzler Christian Kern.  

Bundesminister Hans-Jörg Schelling betonte die Bedeutung von Boehringer Ingelheim für den Life Science-Bereich: „Boehringer Ingelheim ist eines der führenden Pharmaunternehmen im Bereich der Forschung in Österreich. Jährlich werden 220 Mio. Euro in diesen Bereich investiert. Mit der Erhöhung der Forschungsprämie hat sich Österreich als Forschungs- und Innovationsstandort durchgesetzt. Diese wichtige Maßnahme trägt – wie man am Beispiel Boehringer Ingelheim sieht – bereits nachhaltig auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.“ 

„Ich habe die erfreuliche Entwicklung des Boehringer Ingelheim Standorts in Wien über viele Jahre mitverfolgt. Das heurige Jahr ist in der langen Erfolgsgeschichte aber ein besonderes. Mit 50 Mio. Euro Investment für das Gebäude des Grundlagen-Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie und den 700 Mio. Euro für die jetzt entstehende Biopharma-Produktionsstätte“, so Wiens Bürgermeister Michael Häupl. 

Einer von vier Standorten weltweit

Mit der neuen Fertigungsanlage wird Wien neben Biberach (Deutschland), Fremont (USA) und Schanghai (China) weltweit der vierte Standort des Unternehmens zur Herstellung von Biopharmazeutika auf Basis von Zellkulturen sein. So sichert Boehringer Ingelheim die Marktbelieferung mit biopharmazeutischen Produkten durch einen weiteren unabhängigen Standort.

Fotos

Fotos des neuen Gebäudes können Sie hier herunterladen: https://www.boehringer-ingelheim.at/de/standortausbau/fotos-und-download 

Über das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien, der Schweiz und Israel. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2016 Gesamterlöse in Höhe von EUR 821,5 Mio. und beschäftigte in der Region Mittel- und Osteuropa 3470 Mitarbeiter, davon 1629 in Österreich.

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