Welt-Mädchentag – Wurm: Europarat kämpft gegen Kinderehen und Genitalverstümmelung

Wien (OTS/SK) - Heute ist Welt-Mädchentag. Er soll auf die vielfältigen Benachteiligungen, denen Mädchen weltweit ausgesetzt sind, aufmerksam machen. Auch der Europarat hat sich kürzlich in einer Konferenz in Fez/Marokko der Situation von Mädchen angenommen. Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen auch SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, teilnahm, stand der Kampf gegen Genitalverstümmelung bei Mädchen und gegen Kinderehen. „Der heutige Mädchentag bietet Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie notwendig der nachhaltige Kampf für Mädchenrechte ist. Der Europarat leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so Wurm. ****

130 Millionen Mädchen gehen weltweit nicht zur Schule, geschätzte 700 Millionen Mädchen müssen vor ihrem 18. Geburtstag heiraten, etwa 200 Millionen Mädchen und junge Frauen sind weltweit genital verstümmelt. „Schon die Startbedingungen von Mädchen sind in vielen Staaten und Gesellschaften weit schlechter als die von Buben. Mangelnde Bildungsmöglichkeit, frühe Ehen und Mutterschaft führen dazu, dass viele Mädchen kaum die Chance haben, ihre Rechte wahrzunehmen und ein Leben ohne Armut zu führen“, so Wurm. Weitere Informationen gibt es beim Parlamentarischen Forum für Bevölkerung und Entwicklung des Europarats: https://www.epfweb.org/. (Schluss) up/ah/mp

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