- 11.10.2017, 11:47:44
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Welt-Mädchentag – Wurm: Europarat kämpft gegen Kinderehen und Genitalverstümmelung
Wien (OTS/SK) - Heute ist Welt-Mädchentag. Er soll auf die
vielfältigen Benachteiligungen, denen Mädchen weltweit ausgesetzt
sind, aufmerksam machen. Auch der Europarat hat sich kürzlich in
einer Konferenz in Fez/Marokko der Situation von Mädchen angenommen.
Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen auch
SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm, Mitglied der
Parlamentarischen Versammlung des Europarates, teilnahm, stand der
Kampf gegen Genitalverstümmelung bei Mädchen und gegen Kinderehen.
„Der heutige Mädchentag bietet Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie
notwendig der nachhaltige Kampf für Mädchenrechte ist. Der Europarat
leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so Wurm. ****
130 Millionen Mädchen gehen weltweit nicht zur Schule, geschätzte 700
Millionen Mädchen müssen vor ihrem 18. Geburtstag heiraten, etwa 200
Millionen Mädchen und junge Frauen sind weltweit genital verstümmelt.
„Schon die Startbedingungen von Mädchen sind in vielen Staaten und
Gesellschaften weit schlechter als die von Buben. Mangelnde
Bildungsmöglichkeit, frühe Ehen und Mutterschaft führen dazu, dass
viele Mädchen kaum die Chance haben, ihre Rechte wahrzunehmen und ein
Leben ohne Armut zu führen“, so Wurm. Weitere Informationen gibt es
beim Parlamentarischen Forum für Bevölkerung und Entwicklung des
Europarats: https://www.epfweb.org/. (Schluss) up/ah/mp
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