Brunner zu Umweltbundesamt: Rupprechter betreibt Postenschacher in Reinkultur

Grüne: ÖVP muss Absiedelung und Ausschreibung für 2. Geschäftsführung klarstellen

Wien (OTS) - „Was macht dieser Umweltminister? In der Umweltpolitik steht ein fettes Minus, aber kurz vor Ende der Legislaturperiode wird Rupprechter aktiv und will die zentrale Umweltbehörde absiedeln und laut neuester Meldung öffentliche Ausschreibungen gezielt auf Personen aus seinem Kabinett zuschneiden“, kritisiert die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner.

Laut heutigen Berichten in der Tageszeitung „Der Standard“ soll für das Umweltbundesamt eine zweite Geschäftsführung ausgeschrieben werden. Diese Ausschreibung ist für die derzeit stellvertretende Kabinettschefin von Minister Rupprechter maßgeschneidert.
„Für mich hat das nichts mit genannten oder anderen Personen zu tun. Aber öffentliche Ausschreibungen auf Personen zuzuschneiden ist ein Skandal. Das ist Postenschacher in Reinkultur“, hält Brunner fest.

„Ich fordere Klarheit und Transparenz von Kurz und Rupprechter zu den Plänen rund um das Umweltbundesamt. Rupprechter hat in der Beantwortung meiner Anfrage ja selbst bestätigt, dass für den Sitz des Umweltbundesamtes der Gesetzgeber zuständig ist, also das Parlament. In den letzten Wochen wurde deutlich, dass Rupprechter da offensichtlich hinter dem Rücken des Parlaments handelt. Er hat über keinen Standort alleine zu entscheiden, darüber entscheidet das Parlament und sonst niemand. Darüber hinaus müssen Kurz und Rupprechter klarstellen, wie sie mit öffentlichen Ausschreibungen umgehen. Es geht um öffentliche Ämter und nicht um ÖVP-Postenschacher, egal ob Querein- oder –aussteigerInnen.“

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002