• 06.10.2017, 11:47:44
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BMB: Bildungsministerin Hammerschmid überreichte hohe staatliche Auszeichnungen

Wien (OTS) - Bundesministerin Sonja Hammerschmid überreichte gestern
(5.10.2017) im Rahmen eines Festaktes im Audienzsaal des
Bundesministeriums für Bildung Werner Anzenberger, Hans Werner
Drobetz, Herbert Frühwirth, Siegfried Hoffmann, Rudolf Kaske und
Gerald Mathis Urkunden über die Verleihung des Berufstitels
„Professor“.

MMag. DDr. Werner Anzenberger wurde für seine Verdienste als
Erwachsenenbildner mit dem Berufstitel „Professor“ geehrt. Der Jurist
und Historiker ist hauptberuflich als Bereichsleiter für Soziales und
als Stabsstellenleiter für Außenstellen der Kammer für Arbeiter und
Angestellte für Steiermark tätig. Als Erwachsenenbildner ist er in
die Programmerstellung der AK-Betriebsräteakademie eingebunden.
Hervorzuheben ist seine umfangreiche Vortrags- und
Publikationstätigkeit zu juristischen, historischen und
politikwissenschaftlichen Themen mit den Schwerpunkten Arbeits-,
Sozial- und Insolvenzrecht sowie Austrofaschismus und
Nationalsozialismus. Werner Anzengruber ist Vorstandsmitglied der
Grazer juristischen Gesellschaft.

HS Dir. i.R. OSR Hans Werner Drobetz wurde für sein Engagement als
Kulturvermittler und Musikpädagoge mit dem Berufstitel „Professor“
ausgezeichnet. Der ehemalige Direktor der Hauptschule Ternitz ist
seit Jahrzehnten erfolgreich als Musikpädagoge, Organist und
Chorleiter tätig. Als Gründer der Musikschule Gresten und Leiter der
SchülerInnenchöre in Gresten und an der HS Ternitz erwarb er sich
große Verdienste um die Förderung des musikalischen Nachwuchses in
der Region. Als Obmann des Orgelvereins Ternitz und Organisator der
jährlich stattfindenden Orgelkonzerte leistet er einen wesentlichen
kulturellen und ideellen Beitrag zum Erhalt der Orgelmusik.

Herbert Frühwirth wurde für seine Verdienste als Kulturvermittler und
Musikpädagoge der Berufstitel „Professor“ verliehen. Der ausgebildete
Musiklehrer ist Mitbegründer und Leiter der 1984 gegründeten
Musikschule Staatz, die, mittlerweile zum Musikschulverband „Staatz
und Umgebung“ erweitert, zu den fünfzehn größten Musikschulen
Niederösterreichs zählt. Herbert Frühwirth hat die Musikschule in den
dreißig Jahren ihres Bestehens zu einer qualitativ hochstehenden
musikalischen Ausbildungsstätte für Kinder und Jugendliche ausgebaut.
Seit 1995 ist er auch Lehrer für Holzblasinstrumente sowie Leiter der
Bläserklasse an der Musikschule Hohenau/March. Für seine langjährige
Tätigkeit als Kapellmeister wurde er schon mehrfach ausgezeichnet.

Schulrat Dipl.-Päd. Siegfried Hoffmann wurde für sein Wirken als
Musikpädagoge und Kulturvermittler mit dem Berufstitel „Professor“
ausgezeichnet. Der Lehrer für Mathematik und Musikerziehung hat sich
durch sein Engagement für den schulischen Chorgesang und durch seine
innovativen musikpädagogischen Projekte einen Namen gemacht. Seit dem
Schuljahr 2011/12 ist er Landeskoordinator für Musik an
allgemeinbildenden Pflichtschulen in Kärnten. 2015 initiierte er das
Projekt „Singende-Klingende-Schule - das vokale Gütesiegel für
Kärntens Schulen“. 2011 wurde Siegfried Hoffman der Berufstitel
„Schulrat“ verliehen. Daneben kann er bereits auf eine lange Karriere
als Chorleiter, Musiker, Sänger und Chorreferent bei Sing- und
Chorleiterseminaren zurückblicken.

Rudolf Kaske wurde für sein Engagement als Erwachsenenbildner mit dem
Berufstitel „Professor“ ausgezeichnet. Er absolvierte eine Kochlehre
im Hotel Intercontinental und übernahm bereits ab 1974
gewerkschaftliche Funktionen. Von 1995 – 2006 war er Vorsitzender der
Gewerkschaft Handel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst, danach
Vorsitzender der neuen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft
vida. Seit 2013 ist Rudolf Kaske Präsident der Arbeiterkammer Wien
und der Bundesarbeitskammer. Die soziale Gestaltung der
Arbeitszusammenhänge und des Arbeitsrechts sind die eingeforderten
Prioritäten seines Handelns, wie zahleiche Beiträge und Referate
belegen. Darüber hinaus hat sich Rudolf Kaske in außergewöhnlicher
Weise um die Erinnerungspolitik und Gedenkkultur in Österreich
verdient gemacht. Seit 1994 ist er Vorsitzender des überparteilichen
Vereins "Niemals Vergessen", der Zivildiener an
Holocaust-Gedenkstätten in Polen und Deutschland vermittelt und
Bildungsfahrten für jugendliche ArbeitnehmerInnen zu Gedenkstätten
der Shoa und der jüdischen Kultur organisiert.

DI Dr. Gerald Mathis wurde für seine Leistungen als
Erwachsenenbildner mit dem Berufstitel „Professor“ ausgezeichnet. Der
Wirtschaftsingenieur widmet sich seit rund 20 Jahren der
Weiterentwicklung der Standortwirtschaft und des Standortmanagements
für Kommunen und Regionen. Mit dem ISK - Institut für Standort-,
Regional- und Kommunalentwicklung, dem er als Leiter vorsteht, ist er
beratender Partner zahlreicher Gemeinden. Seine unternehmerische
Tätigkeit wird begleitet von zahlreichen öffentlichen Vorträgen bei
Tagungen und Foren, Lehrtätigkeit an unterschiedlichen
Bildungseinrichtungen sowie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften
und Printmedien.

Fotos der Veranstaltung finden Sie unter
http://bdb.bmbf.gv.at/BilderSet/439

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