Jugendtheater „Master of Fake“ von AK und Kulturverein „Theaterkuss“ widmet sich dem Thema „Fake“ in sozialen Medien

Linz (OTS) - Die Gier nach vielen Klicks und der Wunsch nach Anerkennung in den sozialen Netzwerken bergen gerade für Jugendliche Fallstricke. Für junge Menschen sind YouTuber entscheidende Meinungsbildner, sogenannte „Influencer“, und oftmals auch Idole. Von Halbwahrheiten bis hin zu bewusster Irreführung und Manipulation lauern in sozialen Medien unzählige Gefahren. Gemeinsam mit dem Kulturverein „Theaterkuss“ bringt die AK nun das Auftragsstück „Master of Fake“ von Margit Mezgolich auf die Bühne, einen Thriller für Jugendliche ab 13 Jahren und alle Interessierten. Die Premiere findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 19 Uhr in der Arbeiterkammer Linz statt.

 

Ein karges Zimmer auf einem Polizeikommissariat. Zwei Beamte vernehmen den völlig eingeschüchterten Lukas. Emilia, ein Mädchen aus seiner Klasse, ist seit drei Tagen spurlos verschwunden. In „Master of Fake“ hat das Publikum den Polizeibeamten etwas Entscheidendes voraus: Es sieht, was sich in Lukas Kopf abspielt. In rasanten Szenenwechseln taucht das Publikum in Lukas Erinnerungswelten ein. Wie ein Puzzle vervollständigt sich langsam eine dicht verwobene Geschichte: Die Geschichte rund um den Aufstieg eines neuen YouTube-Stars namens „NO FACE“, der mit einem Sack über dem Kopf seine wahre Identität verbirgt. Mit seiner Gier nach Klicks und Likes bringt er sein eigenes Leben und auch jenes seiner Fans gehörig durcheinander. Was als harmlose Suche nach Aufmerksamkeit im Internet beginnt, führt zu unerwartetem Ruhm und Liebesglück, aber leider auch zu nicht mehr kontrollierbaren Kettenreaktion.

 

„Master of Fake“ ist ein spannender Thriller, der die Geschichte vom kometenhaften Aufstieg eines neuen, geheimnisvollen YouTube-Stars erzählt. Ein Video online stellen, Millionen Klicks dafür kassieren und über Nacht berühmt werden – davon träumen viele Jugendliche. Doch die Gier nach Klicks lässt leicht moralische Grenzen fallen, persönliche Freundschaften werden dem aufregenden virtuellen Erlebnis geopfert. Das Stück zeigt, welche fatalen Auswirkungen die Befriedigung des eigenen Geltungsdrangs durch das Posten von ausgefallenen und tollen Fotos, Videos oder Aussagen für Jugendliche haben kann und in welchen Strudel von Mobbing und Erpressung sie dadurch hineingezogen werden können. „Master of Fake“ ist ein turbulenter Krimi und spiegelt die Lebensrealitäten und Wunschträume seines jugendlichen Zielpublikums wider – ohne plump zu belehren oder zu moralisieren.

 

Mit dem Kulturverein „Theaterkuss“ hat die AK einen Koproduktionspartner gefunden, der zeitgemäßes Theater für Jugendliche auf die Bühne bringt. Regisseurin Brigitta Waschnig vom Kulturverein „Theaterkuss“ setzt die Geschichte mit Tempo und Action humorvoll in Szene. Insgesamt wird das Theaterstück bis Ende November 30 Mal in ganz Oberösterreich aufgeführt. Die Veranstaltungen für Schulklassen sind beinahe ausgebucht, ein Sondertermin am Abend in der AK Linz ist am Montag, 30. Oktober 2017, noch buchbar. Bei Interesse sind Termine in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien zusätzlich geplant: Anfragen telefonisch unter +43 (0)50 6906-2627 oder per Mail an ticket@akooe.at.

 

Das Stück ist auch besonders für Eltern von Jugendlichen geeignet. Aufgrund der Aktualität der Thematik veranstaltet die AK deshalb zwei Termine in der Arbeiterkammer Linz, die allen Interessierten offen stehen: am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 19 Uhr (Premiere) und

am Montag, 30. Oktober 2017, um 19 Uhr.

 

Die Arbeiterkammer möchte junge Menschen dabei unterstützen, Gefahren im Netz zu erkennen und einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln. Sie hat deshalb im Di@log, ihrem Workshopzentrum für Schulklassen, den Themenbereich „Medienbildung“ neu aufgenommen. „Mit diesen Angeboten wollen wir Jugendliche dabei unterstützen, Fallstricken wie Datenmissbrauch, Cybermobbing, Hate Speech oder Manipulation durch Fakes zu erkennen und sie zu digitaler Courage ermutigen. Das Theaterstück soll die Jugendlichen emotional berühren und sensibilisieren“, sagt der stellvertretende AK-Direktor Franz Molterer, MAS.

 

Detailliertere Informationen zu den Inhalten dieser Aussendung und druckfähige Fotos vom Stück finden Sie auf ooe.arbeiterkammer.at.

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