- 03.10.2017, 16:24:28
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BMB und RÖPH feiern 10 Jahre PH
Zusammenarbeit PH und Universitäten „Das Beste aus beiden Welten“
Utl.: Zusammenarbeit PH und Universitäten „Das Beste aus beiden
Welten“ =
Wien (OTS) - Das Bildungsministerium und die RektorInnenkonferenz der
österreichischen Pädagogischen Hochschulen (RÖPH) luden am 3. Oktober
zum Festakt anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der österreichischen
Pädagogischen Hochschulen in die Österreichische Nationalbibliothek.
„Die Entwicklung der Pädagogischen Hochschulen war eine große
Aufgabe, die vor 10 Jahren erfolgreich auf den Weg gebracht wurde.
Auch heute noch stehen wir in der PädagogInnenbildung vor großen
Herausforderungen. Wachsende Diversität in den Klassenzimmern,
Multinationalität aber auch gesellschaftlicher und technologischer
Wandel, wie Veränderungen der Berufswelt und Digitalisierung, sind
Gegebenheiten, denen wir uns im Rahmen der PädagogInnenbildung mutig
stellen müssen, um unseren Schülerinnen und Schülern die beste
Bildung und Ausbildung angedeihen zu lassen“, so Bildungsministerin
Sonja Hammerschmid in ihrer Begrüßungsrede im Anschluss an die
Begrüßungsworte von Univ.-Prof. DDr. Erwin Rauscher, Vorsitzender der
RÖPH.
Bilanz und Ausblick
Ein hochkarätig besetztes Podium bestehend aus Bildungsministerin
Sonja Hammerschmid, den ehemaligen Bildungsministerinnen Elisabeth
Gehrer, Dr.in Claudia Schmied und Gabriele Heinisch-Hosek sowie den
WissenschaftlerInnen Univ.-Prof. Dr. Michael Eichmair und HS-Prof.
Dr. Silke Luttenberger ließ die Entstehungsgeschichte der
Pädagogischen Hochschulen Revue passieren und gab einen Ausblick in
die Möglichkeiten, Chancen und Anforderungen, denen sich die
Pädagogischen Hochschulen in Zukunft stellen werden und an welchen
sie wachsen werden.
Der deutsche Philosoph Professor Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin,
Staatsminister a. D. hielt in seinem Festvortrag »Philosophie einer
humanen Bildung« ein viel beachtetes Plädoyer für die humanistische
Bildung.
Bundesministerin Hammerschmid dankte abschließend den PH für ihre
großartigen Leistungen und ihren Einsatz und forderte gleichzeitig:
„Für eine optimale Weiterentwicklung der PH braucht es mehr Forschung
an den Pädagogischen Hochschulen, mehr Freiräume zum Denken und
insgesamt mehr Mut zum Gestalten im Rahmen der Autonomie.“
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