• 27.09.2017, 13:08:48
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  • OTS0160

Heinzl: Kritik des ÖAMTC an "Aktionsplan für sauberen Verkehr" nicht sachlich erklärbar

Es gibt die unmissverständliche Festlegung, dass es kein Verbot von Verbrennungsmotoren geben wird

Utl.: Es gibt die unmissverständliche Festlegung, dass es kein
Verbot von Verbrennungsmotoren geben wird =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl kann sich die
anhaltende Kritik des ÖAMTC am "Aktionsplan für sauberen Verkehr"
nicht mit sachlichen Gründen erklären. Wie Heinzl betonte, hat
Verkehrsminister Jörg Leichtfried von Anfang an ganz
unmissverständlich klargestellt, es wird kein Verbot von Autos mit
Verbrennungsmotoren geben. "Dass der ÖAMTC das nicht verstehen will,
kann man leider nur mit Wahlkampf erklären", bedauert Heinzl. ****

Österreich will bis 2030 ein Drittel der Emissionen im Verkehrssektor
einsparen. Das Jahr 2030 ist hierbei ein international abgestimmtes
Datum, das sich direkt aus den EU-Klimazielen ergibt, erläutert
Heinzl. Dazu kommt, dass es hier um den ganzen Sektor Verkehr geht,
keineswegs, wie der ÖAMTC glauben machen will, nur um die Autofahrer.
"Der Aktionsplan erstreckt sich natürlich auch auf Lkw-, Flug- und
Schiffsverkehr", so Heinzl.

"Wir würden uns freuen, wenn der ÖAMTC sich ein bisschen weniger als
Wahlkämpfer engagierte und sich stattdessen mit konstruktiven Ideen
einbringt, um den Verkehr in Österreich sauber zu machen", so Heinzl.
Den Vorwurf des Autofahrerklubs, dass beim Gipfel die Industrie nicht
eingeladen war, will der SPÖ-Verkehrssprecher "nicht einmal mehr
kommentieren, angesichts der Tatsache, dass Industriellenvereinigung
und Wirtschaftskammer beim Gipfel dabei waren". (Schluss) sc/wf/mp

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