- 25.09.2017, 11:10:57
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Schülerunion und Bundesschülervertretung präsentieren Bildungskonzept für das 21. Jahrhundert
Die BSV startet zu Schulanfang mit einer Pressekonferenz, bei der Harald Zierfuß sich vorstellt und den Startschuss zum Bildungskonzept in Form der Kampagne "Mission 21" setzt.
Utl.: Die BSV startet zu Schulanfang mit einer Pressekonferenz, bei
der Harald Zierfuß sich vorstellt und den Startschuss zum
Bildungskonzept in Form der Kampagne "Mission 21" setzt. =
Wien (OTS) - Das Team um den wiedergewählten Bundesschulsprecher
Harald Zierfuß hat bereits vertieft an Forderungen für das kommende
Jahr gearbeitet und stellt sie im Rahmen der Kampagne "Mission 21"
vor. Den Kern der Kampagne bilden zukunftsorientierte Kompetenzen,
die der Schülerschaft des 21. Jahrhunderts gelehrt werden sollen. Das
Projekt steht unter dem Motto: "Was muss ein junger Mensch nach der
Schule können?", worauf als Antwort 21 Kompetenzen für das Leben im
21. Jahrhundert erarbeitet wurden. Weitere Schwerpunkte des Konzepts
sind pädagogische Vielfalt, Rahmenbedingungen und Integration.
Die BSV (Bundesschülervertretung) und die Schülerunion wollen, so
Zierfuß,
„den Hauptfokus unserer Kampagne auf zukunftsorientierte Kompetenzen
legen, die beschreiben, was ein junger Mensch im 21. Jahrhundert
leisten können sollte.” Für die BSV (Bundesschülervertretung) gehören
dazu Bereiche wie Eigenständigkeit und Verantwortung, kritisches
Hinterfragen oder wirtschaftliches Verständnis. „Sehr wichtig ist im
Zeitalter der Digitalisierung auch der kompetente Umgang mit
digitalen Medien. Deshalb haben wir auch einen Fokus auf „Digitale
Kompetenz“ gelegt.“, so der Bundesschulsprecher.
„Weg von einer ideologisch geführten Bildungsdebatte, hin zu einem
Dialog, welchen die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt
stellt.“, setzt der Bundesobmann der Schülerunion, Sebastian Ratz,
sein Ziel im Bildungsdialog. Zusätzlich erklärt er den Hintergrund
der Forderungen der Kampagne: „Die Anforderungen ändern sich. Genau
darauf reagieren wir mit dieser Kampagne und legen das Hauptaugenmerk
in der Bildung wieder auf zukunftsorientiertes und modernes Lernen.
Wir müssen die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen
und setzen uns dafür ein, dass unsere Schule im 21. Jahrhundert
ankommt.“ Die Zusammenarbeit zwischen Schülerunion und
Bundesschülervertretung sei im Rahmen dieser Kampagne weiter gestärkt
und die gemeinsamen Forderungen verschriftlicht worden, begründet der
Vorarlberger den Entschluss zum gemeinsamen Projekt.
Zierfuß legt die Struktur der Kampagne weiter aus: „Neben den
Zukunftskompetenzen gibt es in unserer Kampagne auch drei weitere
Bereiche, in denen Veränderung wichtig ist.“ Hierbei steht für die
BSV die pädagogische Vielfalt im Zentrum, bei der Ziele unter anderem
eine praxisorientierte Lehramtsausbildung, Methodenvielfalt im
Unterricht sowie das bereits geforderte Lehrpersonenfeedback sind.
Unter dem Punkt Rahmenbedingungen werden Themen wie schulautonome
Leistungsdifferenzierung und die Modulare Oberstufe gefordert. Der
Bundesschulsprecher erklärt: „Ein verpflichtender Sprachintensivkurs
vor Eintritt in den Regelunterricht, eine Wertevermittlung unserer
Gesellschaft und weiterführende Unterstützung von freiwilligen
Buddies und Sozialarbeitern sind unabdinglich für eine gelungene
Integration. Außerdem fordern wir, dass Fächer wie Bildnerische
Erziehung, Sport und Englisch, wo die Sprache nicht essentiell ist,
besucht werden dürfen. Damit fördern wir stufenweise die Integration
und binden alle in die Klassengemeinschaft ein.“
Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen „Aktion
– Service – Vertretung“ auf. Somit ist sie als
Interessensorganisation eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen
der Schüler und bietet ihnen Services an. Zusätzlich bringt sie ihre
Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie
dieses Schuljahr 24 von 29 Mandaten stellt. Der Bundesschulsprecher
kommt zum 13. Mal in Folge aus der Schülerunion.
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