• 19.09.2017, 22:00:17
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  • OTS0221

Neues Volksblatt: "Destruktiv" von Markus EBERT

Ausgabe vom 20. September 2017

Utl.: Ausgabe vom 20. September 2017 =

Linz (OTS) - „Es wird immer deutlicher, dass es der selbsternannten
Aufklärer-Allianz nicht wirklich um Information und Transparenz geht.
Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass durch permanente
destruktive Kritik am Bürgermeister der Ruf des Magistrats angepatzt
und der Stadt ein nachhaltiger Imageschaden zugefügt werden soll“. So
stand es vor gut zwei Wochen in einer Aussendung der Linzer
SPÖ-Gemeinderatsfraktion zu lesen, bezogen war das Ganze auf die
sogenannte Akten-Affäre. Hand aufs Herz, Genossen: Der Imageschaden
ist bereits eingetreten. Die Akten-Affäre reiht sich nahtlos in eine
Liste unrühmlicher Vorfälle ein. Beim Swap, der immer noch wie ein
finanzielles Fallbeil über der Stadt hängt, hat keiner der
Verantwortlichen in Politik und Verwaltung gewusst, auf wessen Mist
die riskante Wette eigentlich gewachsen ist. Beim Urfahranermarkt
wiederum gab man angesichts der überfallsartigen Sperre die rot-blaue
Unschuld vom Land, obwohl schon lange magistratsintern ein Papier
existierte, das das Parken als widerrechtlich einstufte. Und jetzt
muss sich SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger von seinem abgehenden
Parteifreund Christian Forsterleitner sagen lassen, er habe für die
Abteilung Verwaltungsstrafen gar nicht mehr Personal beantragt,
obwohl Personalnot als Grund für verschlampte Verfahren genannt wird.

Destruktiv ist nicht die Kritik, destruktiv ist, wie in Linz mit
Missständen umgegangen wird.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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