ELGA ist wichtiger digitaler Meilenstein für Gesundheitssystem

LHStv.in Prettner: Elektronische Gesundheitsakte im niedergelassenen Bereich erhöht Medikamentensicherheit und ist Grundlage für e-Impfpass

Klagenfurt (OTS) - Bis Mitte 2019 soll die Elektronische Gesundheitsakte ELGA auch im niedergelassenen Bereich flächendeckend im Einsatz sein – „ein wichtiger Meilenstein in der Modernisierung unseres Gesundheitssystems“, betonte Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Samstag. Einen entsprechenden Entwurf hat Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner nun in Begutachtung geschickt. „Ich bin sehr froh, dass in diesem sensiblen Bereich trotz anstehender Wahlen mit Hochdruck weitergearbeitet wurde, damit es zu keinen Verzögerungen kommt“, so Prettner. 

   „Von der Einführung der elektronischen Gesundheitsakte profitieren vor allem chronisch kranke und ältere Menschen, die viele Medikamente einnehmen. Sie müssen sich die Produktnamen beim Arztbesuch nicht mehr merken, gefährliche Wechselwirkungen werden vermieden“, erklärte die Gesundheitsreferentin. Die heimischen Spitäler arbeiten bereits mit ELGA, nun soll möglichst bald der Roll-out im niedergelassenen Bereich starten. Neben Entlassungsbriefen und Befunden wird es dann auch eine elektronische Medikationsliste geben, die auch rezeptfreie Mittel umfassen soll, „denn auch diese können Wechselwirkungen auslösen“. ELGA ist überdies Basis für den elektronischen Impfpass, der nicht nur die Administration vereinfachen, sondern „hoffentlich auch zu einer Steigerung der Durchimpfungsrate führen wird“, betonte Prettner. Insgesamt werde ELGA das heimische Gesundheitssystem ins 21. Jahrhundert führen und nicht nur die Administration vereinheitlichen, sondern vor allem die Versorgung und Sicherheit der Patienten verbessern.

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