- 16.09.2017, 09:42:22
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FPÖ-Mölzer fordert umgehende Konsequenzen an HTL Ferlach und im Landesschulrat Kärnten
Schaden für HTL Ferlach ist Schuld jener, die Missstände verursachen und nicht jener, die sie aufzeigen – Direktorin suspendieren, Landesschulratspräsident rücktrittsreif!
Utl.: Schaden für HTL Ferlach ist Schuld jener, die Missstände
verursachen und nicht jener, die sie aufzeigen – Direktorin
suspendieren, Landesschulratspräsident rücktrittsreif! =
Wien (OTS) - „Natürlich kommen die anonymen Hinweise und Anzeigen
bezüglich der Missstände aus der HTL Ferlach selbst, Herr
Altersberger! Woher denn sonst?“, kommentierte der freiheitliche
Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer die Aussage des Präsidenten
des Landesschulrates für Kärnten, wonach dieser eine Art
„Verschwörung“ erkennen will. „Schließlich scheint es an der HTL
Ferlach tatsächlich eine Vielzahl von Missständen zu geben, wie nicht
nur aus zahlreichen Schreiben verschiedener, teils anonymer Absender
an alle Parlamentsparteien sowie an das Bildungsressort hervorgeht“,
sagte der Abgeordnete.
Wie aus dem Bildungsministerium zu hören sei, habe auch der
Landesschulrat als mittelbare Schulaufsichtsbehörde rechtliche
Missstände, insbesondere in Sachen Italienisch-Unterricht, erkannt,
jedoch rechtlich keine Konsequenzen gesetzt. „Zufällig ist die
Direktorin übrigens Italienisch-Lehrerin und zufällig wird ihr eine
gewisse Nähe zur SPÖ nachgesagt. Zufällig ist auch der Präsident des
Kärntner Landesschulrates von der SPÖ, und – ebenso zufällig – ist
auch der zuständige Landesschulinspektor mit besten Kontakten zur SPÖ
ausgestattet. Bleibt nunmehr zu hoffen, dass die seit Mai 2017
ermittelnde Staatsanwaltschaft nicht vor der roten Betonmauer Halt
macht“, sagte der freiheitliche Abgeordnete, der dabei auf eine
Anfragebeantwortung des Justizministers verwies, wonach 13 Anzeigen
zu entsprechenden nunmehr bereits fünf Monate andauernden
Ermittlungsverfahren geführt haben.
Der Versuch von Landesschulratspräsident Altersberger nun jene zu
diskreditieren, die tatsächliche Missstände aufzeigen, anstatt selbst
zu handeln und entsprechende Konsequenzen zu setzen, und die
Direktorin als „Mobbing-Opfer“ darzustellen, sei allzu billig und
durchschaubar. „Mit seinem Verhalten, sich wider besseres Wissen um
rechtliche Missstände an der Schule demonstrativ hinter die
Direktorin zu stellen, anstatt diese – wie es meines Erachtens
notwendig wäre – umgehend bis zur Aufklärung aller Anschuldigungen
vom Dienst freizustellen, macht Altersberger einerseits klar, dass es
nur darum geht, einen roten Skandal zu vertuschen, andererseits wird
er dadurch auch selbst rücktrittsreif“, hielt der freiheitliche
Bildungssprecher fest.
Einer der zentralen Vorwürfe gegen die Direktorin sei, dass seit
geraumer Zeit Italienisch ohne rechtliche Grundlage im Zweig
Industriedesign der HTL unterrichtet würde – das auf Kosten von
technischen Stundeneinheiten, entgegen dem gesetzlichen Lehrplan. „Im
schlimmsten Fall könnte laut Experten den Absolventen der
Ingenieurstitel verweigert werden. Dazu kommen Bedenken über ein
Kolleg an der Schule sowie Anschuldigungen bezüglich einer
angeblichen Überwachung von Lehrern, die Ausbootung und das Mobbing
gegenüber fachlich renommierten Lehrern – alles keine
Kavaliersdelikte“, erklärte Mölzer noch einmal, worum es eigentlich
gehe. „Wir werden im Sinne der Sache nicht ruhen, ehe all diese
Anschuldigungen aufgeklärt und Missstände abgestellt sind“, betonte
der FPÖ-Bildungssprecher.
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