- 01.09.2017, 09:38:38
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Hammerschmid wünscht 1,1 Millionen SchülerInnen guten Schulstart
88.500 Taferlklassler starten ins Schuljahr |Reihe an Neuerungen für 2017/18
Utl.: 88.500 Taferlklassler starten ins Schuljahr |Reihe an
Neuerungen für 2017/18 =
Wien (OTS) - „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie allen
Lehrerinnen und Lehrern einen guten Schulstart und viel Spaß und
Erfolg im Schuljahr 2017/18. Auch allen Betreuerinnen und Betreuern,
den Freizeitpädagoginnen und –pädagogen und natürlich den Eltern
wünsche ich eine erfolgreiche und gute Zeit“, so Bildungsministerin
Hammerschmid anlässlich des bevorstehenden Schulstarts.
Österreichweit geht im September 1.118.000 Schülerinnen und Schüler
die Schule los, für 88.500 von ihnen das erste Mal. Den Anfang machen
am 4. September 474.500 Schülerinnen und Schüler aus Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland, am 11. September beginnt für
643.500 Schülerinnen und Schüler aus Oberösterreich, Salzburg,
Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg die Schule.
- Was ist neu im neuen Schuljahr?
Mit dem neuen Schuljahr 2017/18 treten viele Neuerungen in Kraft, die
eine Reihe von Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler
bedeuten. Die vor dem Sommer beschlossene Bildungsreform bringt
bereits erste Maßnahmen, wie etwa die künftige zeitliche Befristung
von Schulversuchen. Höchstdauer für Schulversuche ist in Zukunft die
Zahl der vom Versuch betroffenen Schulstufen plus zwei Schuljahre.
Eine weitere Neuerung ist das freiwillige zehnte Schuljahr für nicht
mehr schulpflichtige außerordentliche Schülerinnen und Schüler -
diese Regelung ist vor allem für Jugendliche mit Fluchterfahrung
gedacht. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können ab sofort
auch ein freiwilliges elftes bzw. zwölftes Schuljahr absolvieren.
Erste Vorbereitungen gibt es für die neuen Bildungsdirektionen, die
den Landesschulräten nachfolgen und mit 2019 in Kraft treten: Bis 30.
Juni 2018 sind die Stellen der neuen BildungsdirektorInnen zu
besetzen. Wichtige Änderungen treten mit der Neuen Oberstufe (NOST)
an den AHS und BMHS in Kraft: die Lehrstoffverteilung erfolgt in je
ein Semester umfassenden Modulen. Ziel ist es, durch eine verstärkte
Kompetenzorientierung höhere Erfolgsquoten und eine Reduktion von
Klassenwiederholungen zu erreichen.
Einen Startschuss gibt es auch für die digitale Bildung. Ab diesem
Schuljahr pilotieren 169 Mittelschulen und AHS-Unterstufen die
verpflichtende Übung „Digitale Grundbildung“, ab dem Schuljahr
2018/19 folgt die flächendeckende Implementierung. Im Umfang von zwei
bis vier Wochenstunden lernen die Schülerinnen und Schüler innerhalb
von vier Jahren Informations-, Daten- und Medienkompetenz,
Office-Anwendungen aber auch den sicheren Umgang mit persönlichen
Daten.
Das Schuljahr 2017/18 steht außerdem ganz im Zeichen des Ausbaus der
Ganztagsschule. 750 Millionen Euro stehen den Schulerhaltern
insgesamt für den Ausbau von ganztägigen Betreuungsangeboten zur
Verfügung – gefördert wird vor allem die sogenannte verschränkte
Form, in der sich Freizeit und Unterricht abwechseln.
„Das neue Schuljahr bringt eine Reihe an wichtigen Neuerungen, die
direkt bei den Schülerinnen und Schülern ankommt und die
Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen verbessert. Ich freue
mich, dass sich der Einsatz im Bildungsbereich gelohnt hat und
wünsche allen Schülerinnen und Schülern einen gutes Schuljahr“, so
Hammerschmid abschließend.
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