• 17.08.2017, 15:50:43
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  • OTS0103

Großglockner Hochalpenstraße setzt auf mehr Sicherheit

Unfallprävention: Großglockner Hochalpenstraßen AG und Polizei implementieren Sicherheitspaket

Mehr Polizeipräsenz auf der Großglockner
Hochalpenstraße – diesmal mit Porsche 911 bei der Kassenstelle der
Großglockner Hochalpenstraße in Fusch/Ferleiten.

Utl.: Unfallprävention: Großglockner Hochalpenstraßen AG und Polizei
implementieren Sicherheitspaket =

Salzburg (OTS) - 900.000 Menschen aus aller Welt besuchen jährlich
von Ende April bis Anfang November die Großglockner Hochalpenstraße.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle auf der einzigartigen hochalpinen
Passstraße ist gering. Dennoch hat die GROHAG (Großglockner
Hochalpenstraßen AG) im Frühjahr 2017 mit der Polizei
(Verkehrsabteilungen der Polizei Salzburg und Kärnten) ein
umfangreiches Sicherheits- und Maßnahmenpaket erarbeitet, dessen
Implementierung jetzt abgeschlossen wurde.

(Salzburg/Kärnten, 17. August 2017) – Auf einer sehr weitläufigen
Bergstraße wie der Großglockner Hochalpenstraße gibt es
Gefahrenquellen, die auf Talstraßen kaum eine Rolle spielen: So etwa
rasch wechselhafte Witterung, geringere Ausweichmöglichkeiten, Steine
die sich aus den Hängen lösen, Schmelzwasser und Eisbildung auch im
Sommer, sich stark ändernde Licht- und Schattenverhältnisse oder
Weidevieh- und Wildwechsel.

„Zudem verfügen nicht alle unserer internationalen Besucher über
ausreichende Routine im Befahren von hochalpinen Straßen. Unfälle
passieren oft aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und unübersichtlichen
Überholmanövern: Daher möchten wir unsere Gäste besonders auf diese
Gefahren aufmerksam machen. Es geht uns um Unfallprävention, denn
jeder Unfall ist einer zu viel!“, erklärt Dr. Johannes Hörl, Vorstand
der GROHAG.

Das Maßnahmenpaket im Detail

Das Maßnahmenpaket, welches neben der Großglockner Hochalpenstraße
auch die Gerlos Alpenstraße (von Krimml ins Tiroler Zillertal)
berücksichtigt, wurde in enger Abstimmung mit den Verkehrsabteilungen
der Polizei Salzburg und Kärnten erarbeitet; die Implementierung
erfolgte mit Saisonbeginn und ist jetzt abgeschlossen.
„Alle Maßnahmen, wie zB der Einsatz von mobilen
Geschwindigkeitsmessanlagen, Polizistenattrappen („Vinzenz“),
Radarkästen, der mediale Einsatz von Sicherheitstipps im Internet und
TV, zusätzliche Hinweistafeln und die Abstimmung für eine verstärkte
Präsenz der Polizei auf der Großglockner Hochalpenstraße, wurden
erfolgreich umgesetzt.“, so der technische Leiter und Prokurist Ing.
Thomas Noel (GROHAG).

Im Bereich der Kassenstellen weisen auch Leuchtkästen bzw. Pylone mit
dem offiziellen Polizeiplakat „Unser Auftrag: Ihre Sicherheit“ auf
die Kooperation mit den Verkehrsabteilungen der Polizei hin.
„Ebenfalls an den Kassenstellen wurden Hinweise auf die neue
Kooperation mit der Polizei und Tafeln mit der Aufschrift „Achtung
Radarkontrollen“ angebracht. Grundsätzlich wird die Polizeipräsenz
auf der Großglockner Hochalpenstraße spürbar verstärkt.“ so Oberst
Friedrich Schmidhuber, Landesverkehrsabteilung Polizei Salzburg.

Großglockner Hochalpenstraße: Teststrecke für Motorradsicherheit
Neben dem gemeinsam mit ÖAMTC und Polizei entwickelten „Motorrad
Alpin Training“ wurde die Großglockner Hochalpenstraße jetzt auch
Versuchs- und Teststrecke für mehr Motorradsicherheit: In
Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) wurden
in sechs Kurven neuartige Bodenmarkierungen in Ellipsenform
vorgenommen: Sie werden mehr Aufmerksamkeit bei den Lenkern bewirken
und damit für eine höhere Sicherheit sorgen.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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