- 11.08.2017, 14:15:20
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Ottenschläger: Wir vertreten die Interessen von Millionen Bahnkunden und der Steuerzahler - SPÖ und Gewerkschaft gegen jede Veränderung
SPÖ-Verkehrsminister seien seit Jahren nicht daran interessiert das System Bahn weiter zu entwickeln
Utl.: SPÖ-Verkehrsminister seien seit Jahren nicht daran
interessiert das System Bahn weiter zu entwickeln =
Wien (OTS) - "Der Koalitionspartner und die Gewerkschaft möchten mit
dem Thema Vergabe offensichtlich in den Wahlkampf ziehen", so der
Unternehmer und ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger. Man
sei im BMVIT gar nicht an einer Lösung interessiert, sondern arbeite
vielmehr an einer Emotionalisierung, die dann, auf Kosten der
Steuerzahler, wohl Eisenbahnerstimmen bringen soll. "Mit dem Minister
hatte ich zum Thema Vergabe bis heute kein Gespräch", so
Ottenschläger. Vielmehr wurde die einzige Verhandlungsrunde im
Parlament nach nur wenigen Minuten abgebrochen.
Deutlich offener zeigte sich die SPÖ dagegen zeitgleich im Umgang mit
den Medien. Hier sprach man sich, unter anderem, vehement gegen eine
Privatisierung der Wiener Linien aus. "Diese war aber zu keinem
Zeitpunkt am Tisch", stellt Ottenschläger klar. Vielmehr möchte die
ÖVP mit Wettbewerb auf ausgewählten Fernstrecken mehr Transparenz und
Effizienz in das System bringen, denn „mehr privatwirtschaftliches
Denken schadet auch den ÖBB nicht.
Diesbezügliche Kennzahlen aus Deutschland zeigen, dass gut
vorbereitete, etablierte Bahnunternehmen auch gestärkt aus einer
Wettbewerbssituation hervorgehen können, betonte Ottenschläger.
Gleichzeitig gibt es ein hohes Sparpotential in Bezug auf das
eingesetzte Steuergeld. "Wir sind daran interessiert das System Bahn
zu entwickeln und uns bestmöglich auf den künftigen, dann von der EU
vorgeschriebenen, Wettbewerb vorzubereiten. Dazu müssen wir aber auch
eine Entwicklung unserer ÖBB zulassen. Was jedoch aktuell passiert,
ist eine Panikmache auf Basis von Gerüchten.“
"Die Bahnkunden stehen bei uns an erster Stelle", so Ottenschläger.
"Ihnen möchten wir ein qualitativ hochwertiges, effizientes und eben
auch wettbewerbsfähiges Gesamtprodukt bieten.“ So sei beispielsweise
die heute in jedem ÖBB-"Railjet" verfügbare drahtlose
Internetverbindung aus einem Nachrüsten auf den Standard eines
privaten Konkurrenzunternehmens entstanden.
„Wir möchten eine sachliche Diskussion und daraus resultierend eine
für die Zukunft richtige Lösung“, so der ÖVP-Verkehrssprecher
abschließend. Man sei - auf dieser Ebene - selbstverständlich auch
weiterhin offen und gesprächsbereit.
(Schluss)
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