- 10.08.2017, 11:24:45
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FPÖ-Deimek zu Diesel: Rot-Grüne Koalition gegen Österreichs Arbeitsplätze und Pendler bahnt sich an!
Nein zu Leichtfrieds Kniefall vor den Grünen und zur Abgasstrategie 2030
Utl.: Nein zu Leichtfrieds Kniefall vor den Grünen und zur
Abgasstrategie 2030 =
Wien (OTS) - In seiner heutigen Pressekonferenz sprach sich
FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek gegen ein Aus
für Verbrennungsmotoren ab 2030 aus: „Zwischen den Grünen und
SPÖ-Mann Jörg Leichtfried bahnt sich eine Koalition gegen
Hunderttausende Arbeitsplätze und gegen all jene Menschen an, die
pendeln müssen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, dabei auf ihr
Auto angewiesen sind und sich eben nicht jedes Jahr die besten und
teuersten Fahrzeuge kaufen können. Diese Politik richte sich gegen
die sozial Schwächeren unserer Gesellschaft und wir wehren uns
dagegen, dass es individuelle Mobilität nur mehr für Reiche geben
soll. Bezeichnenderweise schweigen SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern
und ÖVP-Chef Sebastian Kurz aber dazu.“
Die berechtigte Aufregung um manipulierte Abgaswerte werde durch
Grüne, manche NGOs und offenkundig Teile der SPÖ für die
Populismuskeule genutzt. „Natürlich müssen verantwortliche Manager
sich der Justiz stellen. Aber die ganze Fahrzeugbranche politisch zu
bekämpfen, ist völlig unverantwortlich“, verwies Deimek auf aktuelle
Entwicklungen. „Fast die Hälfte aller österreichischen Patente im
Dieselbereich etwa unterstützt den Klimaschutz. Was zum Beispiel bei
BMW Steyr täglich passiert, ist gelebter – und nicht nur plakatierter
– Umweltschutz“, forderte der oberösterreichische Mandatar mehr
politisches Verantwortungsbewusstsein.
„Es ist eine Koalition gegen 230.000 Arbeitsplätze entstanden, die
allein dem Diesel zuzurechnen sind“, warnte Deimek. „Dabei verbraucht
allein ein Luxus-Liner 150 Tonnen Treibstoff täglich, während er das
Mittelmeer durchquert. Und stößt so viele Schadstoffe aus wie
Millionen PKWs“, engagierte sich Deimek für eine faktenorientierte
Debatte.
„Diese Zahlen alleine belegen wie absurd und postfaktisch hier
argumentiert wird. Das Ende des Verbrennungsmotors wird kommen. Aber
es lässt sich nicht politisch-gesetzlich mit ‚Stichtag‘ diktieren und
man darf sich keinesfalls auf eine einzige Technologie kaprizieren.
Technologische Innovationen – und zwar in alle Richtungen – sind zu
mobilisieren und zu fördern. Davon merke ich in der
Forschungsförderungspolitik des Bundesminister für Verkehr,
Innovation und Technologie allerdings wenig bis gar nichts“, betonte
Deimek.
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