• 02.08.2017, 13:44:37
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FPÖ-Karlsböck zur Studienplatzfinanzierung: ÖVP plant Attacke auf österreichische Studienwillige und Steuerzahler

Wien (OTS) - „ÖVP und SPÖ planen anscheinend eine neuerliche
‚Attacke‘ auf die österreichischen Studierwilligen und die
österreichischen Steuerzahler. Denn die Studienplatzfinanzierung à la
ÖVP läuft offenbar auf Zugangsbeschränkungen hinaus, die zulasten der
heimischen Jugendlichen gehen. Selbiges dürfte anscheinend auch für
das Wahlprogramm der SPÖ gelten. Der freie Hochschulzugang ermöglicht
nicht zuletzt vielen sozial schwächeren Studierenden eine
hochqualifizierte universitäre Ausbildung, erfüllt damit eine
wichtige soziale Funktion und darf keinesfalls über Bord geworfen
werden. Auf der anderen Seite finanzieren die österreichischen
Steuerzahler tausenden ausländischen Studenten ein Studium in
Österreich. Es wäre hoch an der Zeit, mit der EU über kostendeckende
Ausgleichszahlungen für Studierende aus dem EU-Ausland zu verhandeln
sowie von Studierenden aus Drittstaaten kostendeckende
Studiengebühren zu verlangen. Wir reden hier immerhin von jährlichen
Kosten von etwa 600 Millionen Euro“, sagte heute der Vorsitzende des
Wissenschaftsausschusses und FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Dr.
Andreas F. Karlsböck.

„Aber statt für Fairness zu sorgen, baut die ÖVP lieber Hürden für
unsere Jugendlichen auf, während – überspitzt gesagt – deren Eltern
das Studium von ausländischen Jugendlichen finanzieren müssen. Das
kann es wohl nicht sein“, so Karlsböck, der auch darauf hinwies, dass
in Baden-Württemberg zum Beispiel für Studierende aus
Nicht-EU-Ländern ab dem Herbst Studiengebühren eingeführt würden.

„Es geht um den verantwortungsbewussten Einsatz von österreichischen
Ressourcen und österreichischem Steuergeld. Im Gegensatz zu Rot und
Schwarz stehen wir zuallererst den Österreichern in der
Verantwortung. Die Mittel sind knapp, dennoch müssen die heimischen
Steuerzahler für Studierende aufkommen, die dann nach dem Abschluss
ihres Studiums in Österreich vielfach erst recht in ihre Heimat
zurückkehren, der ‚return on investment‘ für Österreich ist in
solchen Fällen daher gleich Null“, erklärte Karlsböck.

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