- 02.08.2017, 11:55:19
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Karlheinz Töchterle zur Studienplatzfinanzierung: Zug nimmt wieder Fahrt auf
ÖVP-Wissenschaftssprecher begrüßt Start der Begutachtung – Minister Mahrer ermöglicht breiten Diskurs
Utl.: ÖVP-Wissenschaftssprecher begrüßt Start der Begutachtung –
Minister Mahrer ermöglicht breiten Diskurs =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Wissenschaftssprecher Dr. Karlheinz Töchterle
begrüßt den heute von Wissenschaftsminister Dr. Harald Mahrer
eingeleiteten Begutachtungsstart zur Universitätsfinanzierung NEU
(„Studienplatzfinanzierung“), der einen breiten Diskurs über dieses
zentrale Projekt im Universitätsbereich ermöglicht. „Der Zug nimmt
wieder Fahrt auf“, so Töchterle. Der kompakte Gesetzestext sowie die
beiden entsprechenden Verordnungen lagen nach umfangreichen
Vorarbeiten bereits in den Verhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ vor,
wurden zuletzt noch leicht adaptiert und sind nun bis Mitte September
2017 in Begutachtung. Im Sinne des in der Juni-Plenarsitzung
gefassten Beschlusses von SPÖ, FPÖ, Grünen und Neos, der neben einer
Budgeterhöhung auch die Vorlage einer Neuregelung der Finanzierung
der Universitäten bis Ende Jänner 2018 vorsieht, soll die Zeit nun im
Sinne der Studierenden und Universitäten entsprechend genutzt werden,
um die konkreten Weichen für die „Implementierung der
kapazitätsorientierten, studierendenbezogenen
Universitätsfinanzierung“ zu stellen.
„Die Studienplatzfinanzierung bringt mehr Qualität an den
Universitäten, davon profitieren Studierende, Lehrende und der
gesamte Standort“, bekräftigt der ÖVP-Wissenschaftssprecher die
Vorteile der geplanten Systemumstellung, die eine transparentere
Finanzierung der Universitäten (basierend auf den drei Säulen Lehre,
Forschung und Infrastruktur) sowie verbesserte Betreuungsrelationen
Studierende/Lehrende umfasst. Dadurch sollen die Zahl der
prüfungsaktiven Studierenden sowie der abgeschlossenen Studien
gesteigert, die Zahl der Studienabbrecher gesenkt (in Jus liegt sie
aktuell z.B. über 70 Prozent) und die durchschnittliche Studiendauer
verkürzt werden. „Wir setzen uns weiterhin dafür ein, diese
qualitativen Maßnahmen für eine Stärkung der Universitäten auf
Schiene zu bringen. Das entsprechende Regelwerk liegt am Tisch“,
betont Töchterle abschließend.
(Schluss)
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