Kärnten in der Spitzenklasse der Forschung im Bereich Sensorik und Leistungselektronik

BK Kern, BM Leichtfried, LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: "Kärnten wird Österreich mit Steiermark und Oberösterreich zur Weltspitze im Bereich Mikroelektronik führen."

Klagenfurt (OTS/LPD) -

Ein Spitzforschungszentrum von Weltruf mit Kärntner Beteiligung wurde heute, Montag, in Wien von Bundeskanzler Christian Kern, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, Oberösterreichs LHStv. Michael Strugl, der steirischen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Sabine Herlitschka, Vizepräsidentin des Fachverbandes für Forschung Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), präsentiert. Insgesamt werden rund 280 Millionen Euro in das Projekt investiert, das die heimischen Kompetenzen der Mikroelektronik bündelt. Villach wird im Rahmen von Silicon Austria zum Kompetenzzentrum für Mikroelektronik in den Bereichen Sensorik, Sensorsysteme und Leistungselektronik aufsteigen. Entscheidender Teil der neuen Silicon Austria Labs wird die Carinthian Tech Research (CTR). 

   „Die Aufgabe der Politik ist es die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Österreich in 10 Jahren im Bereich Mikroelektronik an der Spitze Europas steht. Wenn wir in Zukunft ein erfolgreicher Standort sein wollen, müssen wir uns ganz besonders auf unsere Stärken konzentrieren. Mit diesem Spitzenforschungszentrum stellen wir auch in Zukunft den Führungsanspruch im Mikroelektroniksektor. Silicon Austria ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärte BK Kern.

   „Mikroelektronik durchzieht alle Lebensbereiche: unsere Autos, das Handy, sogar elektronische Zahnbürsten. Mit dem neuen Forschungszentrum Silicon Austria sorgen wir dafür, dass „Mikroelektronik Made in Austria“ eine Weltmarke wird. Was die Schweiz bei den Uhren ist, wird Österreich mit Mikroelektronik“, so Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

   Landeshauptmann Peter Kaiser freute sich, dass Kärnten mit der zweitgrößten Stadt, Villach, neben Graz und Linz, als Standort ausgewählt wurde. „Die bereits in der Draustadt etablierte Forschung im Bereich Sensorik könnte mehr als verdoppelt werden“, stellt Kaiser in Aussicht. Neben Leitbetrieben wie Infineon, sollen auch Klein- und Mittelbetriebe davon profitieren. „Insgesamt stärken wir den Wirtschaftsstandort Kärnten und wollen mit unseren großartigen Partnern zu den Weltmarktführern aufsteigen“, so der Landeshauptmann. Wichtig sei auch die Stärkung der heimischen, regionalen Zulieferindustrie, die sich im Bereich Mikroelektronik und Reinraumtechnik bereits heute im internationalen Spitzenfeld bewege.

   „Wenn man an Kärnten denkt, fallen einem gleich die klaren Seen und der Tourismus ein. Kärnten ist aber ein Industrieland. Gerade in den jüngsten Statistiken entwickeln wir uns gut. Im Bereich der Beschäftigung gab es nun den meisten Zuwachs bei Forschung, gefolgt von Maschinenbau“, erklärte Schaunig. Nach der Gründung des Silicon Alp Cluster wäre die Beteiligung bei Silicon Austria der logische nächste Schritt gewesen. „Kärnten ist ein Industriestandort mit großer Lebensqualität, das interessante Jobs und perfektes Lebensumfeld miteinander kombiniert“, warb Schaunig für das südlichste Bundesland.

   „Die Bündelung ist eine große Chance für ein kleines Land. Und gerade der Bereich der Elektronik wurde von Seiten der EU als Schlüsselindustrie für die Zukunft ausgewählt, der Bereich wird als Systemrelevant eingestuft. Silikon Austria befähigt unser Land den wirklich Großen der Branche auf Augenhöhe zu begegnen. Dies wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus“, meinte Herlitschka.

   Eibinger-Miedl wies darauf hin, dass die Steiermark die Zusammenarbeit in vielen Bereichen vorlebe. „Wir sind Vorreiter bei der Clusterbildung, nur durch die Ressourcenbündelung werden wir am Weltmarkt sichtbar“, so die Landesrätin.

   „Es freut mich bei dem Forschungsprojekt mit dem Bundesland Oberösterreich dabei zu sein. Wir müssen die Forschung und Entwicklung zusammenführen, um die kritische Masse zu erreichen und so zur Weltspitze zu kommen“, meinte Strugl.

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