- 17.07.2017, 11:20:11
- /
- OTS0050
ÖVIH-Präsidium wird neu besetzt
Sigrid Haslinger (MSD) wird Vize-Präsidentin
Utl.: Sigrid Haslinger (MSD) wird Vize-Präsidentin =
Wien (OTS) - Im Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller
(ÖVIH) findet ein Präsidiumswechsel statt. Sigrid Haslinger vom
amerikanischen Pharmakonzern Merck, Sharp & Dome (MSD) wird neue
Vizepräsidentin. Sie wird künftig Präsidentin Renée Gallo-Daniel
(Pfizer Corporation Austria GmbH) und Generalsekretär Bernhard Prager
(Sanofi Aventis GmbH) mit ihrem Market Access-Know-how unterstützen.
Eine ihrer Aufgaben im ÖVIH wird es sein, die in den
Gesundheitszielen verankerte Förderung der Gesundheitskompetenz der
Bevölkerung tatkräftig zu unterstützen.
Sigrid Haslinger ist seit 2010 als Director Market Access und
Commercial Operations bei MSD tätig. Davor hat sie als Business Unit
Managerin für Primary Care viele Indikationen betreut und war sowohl
für den Launch neuer Produkte verantwortlich als auch für das
Management von Produkten mit ausgelaufenem Patentschutz. Haslinger zu
ihrer neuen Rolle: „Österreich hat im Vergleich zu anderen
europäischen Staaten ein sehr umfangreiches Kinder-Impfprogramm, das
leider noch nicht entsprechend angenommen wird. Eine meiner
zukünftigen Aufgaben wird sein, die Gesundheitskompetenz der
Bevölkerung bezüglich Impfungen zu verbessern, da nur so
selbstbestimmte Entscheidungen getroffen werden können. Ich freue
mich schon sehr auf diese Herausforderung.“
Renée Gallo-Daniel ist bereits seit 1988 in der pharmazeutischen
Industrie und seit mehr als 15 Jahren im Impfgeschäft tätig, hat den
ÖVIH 2011 mitbegründet und ist seitdem im Präsidium des Verbandes.
Sie zeigt sich mit dem Neuzugang sehr zufrieden: „Mit Sigrid
Haslinger bekommt unser Team frischen Input von außen und die
Expertise einer ausgewiesenen Market Access-Expertin. Ich freue mich
schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr.“ Auch Generalsekretär
Bernhard Prager ist ein „alter Hase“ im Impfgeschäft und ist seit
2015 Generalsekretär des ÖVIH. „Gemeinsam mit Sigrid Haslinger wird
der ÖVIH in den nächsten Monaten und Jahren viele interessante
Projekte abwickeln und initiieren, wir freuen uns schon sehr auf
ihren Input und ihr Know-how“, so Prager.
Lebenslanges Impfen
Der ÖVIH widmet sich dieses Jahr – wie auch die Europäische
Dachgesellschaft „Vaccines Europe“ - speziell dem Thema „lebenslanges
Impfen“. Ein Thema, das immer wichtiger wird: Die Gesellschaft wird
immer älter, gleichzeitig das Immunsystem älterer Menschen
schlechter. Kinder sind oft Überträger und geben Krankheiten
innerhalb der Familie, zum Beispiel an die Großeltern, weiter. Um
dies zu verhindern, plädiert der ÖVIH gerade bei Erkrankungen wie
Influenza, die für ältere Menschen oft schlimme Komplikationen
bringen können, dafür, möglichst alle Generationen durchzuimpfen.
Sowohl der ÖVIH als auch sämtliche Experten weisen immer wieder
darauf hin, wie es wichtig ist, seinen Impfstatus aktuell zu halten.
Damit schützt man sich nicht nur selbst vor impfpräventablen
Erkrankungen, sondern auch Mitmenschen, die sich aus diversen Gründen
gerade nicht impfen lassen können. Das trifft zB auf Säuglinge zu,
die oft besonders gefährdet sind.
Impfungen speziell für Frauen
Im Herbst wird der ÖVIH noch einen weiteren Schwerpunkt setzen und
sich dem Thema Frauen und Impfungen verschreiben. Dies betrifft
speziell die notwendigen Impfungen vor einer Schwangerschaft (Prepare
for pregnacy concept) wie Masern-Mumps-Röteln oder auch die
Möglichkeiten, während einer Schwangerschaft zu impfen (z.B.
Keuchhusten und Influenza). „Impfen bedeutet für Frauen nicht nur,
dass sie für sich selbst vorsorgen und sich vor Krankheiten schützen,
sondern sie sind auch oft die Impfmanager in der Familie. Sie wissen
meist am besten, wann bei einem Familienmitglied wieder eine
Auffrischungsimpfung fällig ist. Daher trifft auf sie der ÖVIH-Slogan
„Impfen heißt Verantwortung tragen“ ganz besonders gut zu.“ Auch
wichtig: Die Impfung gegen das Humane Papilloma-Virus (HPV), die
nicht nur für Mädchen sinnvoll ist, sondern auch für erwachsene,
sexuell aktive Frauen (und Männer).
Über den Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller
Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller ist eine
Plattform aller in Österreich tätigen Unternehmen, die Impfstoffe
herstellen und vertreiben. Ziel des Verbandes ist, den Wert von
Impfungen breit zu diskutieren. Ansprechpartner sind die Vertreter
des Gesundheitswesens, Ärzte, Apotheker sowie die breite
Öffentlichkeit. Der ÖVIH orientiert sich dabei an den Zielen und der
Mission des europäischen Dachverbandes Vaccines Europe.
Bio-Box Renée Gallo-Daniel
Reneé Gallo-Daniel ist ausgebildete Klinische- und
Gesundheitspsychologin und seit 1988 in der pharmazeutischen
Industrie in unterschiedlichen Marketing– und Salespositionen tätig.
Seit mehr als 15 Jahren liegt ihr Fokus auf Impfstoffen. Nach
Stationen bei GSK und Baxter ist sie seit 2014 bei der Pfizer
Corporation Austria als Business Lead Vaccines tätig. 2011 hat sie
den ÖVIH mitbegründet und ist seitdem im Präsidium.
Bio-Box Sigrid Haslinger
Sigrid Haslinger ist studierte Betriebswirtin und seit über 20 Jahren
im Gesundheitsbereich tätig. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in
den Bereichen Marktforschung, Werbung und Versicherung. Danach folgte
der Wechsel in die Pharmaindustrie mit Stationen bei Schering und
MSD. Ursprünglich war Haslinger in den Abteilungen Marketing und
Sales tätig, in den letzten Jahren vor allem in den Bereichen Market
Access und Policy. 2017 wird sie neue ÖVIH-Vizepräsidentin.
Bio-Box Bernhard Prager
Bernhard Prager arbeitet seit 1992 in unterschiedlichen Positionen
der Bereiche Medizin, Marketing, Market Access und Sales Operations
diverser Pharmafirmen. Seit 2004 ist er exklusiv für Impfstoffe
tätig, zuletzt bei Sanofi Pasteur MSD und seit Beginn des Jahres für
Sanofi Pasteur. Seit 2015 ist er Generalsekretär des ÖVIH.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IPF






