ÖVIH-Präsidium wird neu besetzt

Sigrid Haslinger (MSD) wird Vize-Präsidentin

Wien (OTS) - Im Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) findet ein Präsidiumswechsel statt. Sigrid Haslinger vom amerikanischen Pharmakonzern Merck, Sharp & Dome (MSD) wird neue Vizepräsidentin. Sie wird künftig Präsidentin Renée Gallo-Daniel (Pfizer Corporation Austria GmbH) und Generalsekretär Bernhard Prager (Sanofi Aventis GmbH) mit ihrem Market Access-Know-how unterstützen. Eine ihrer Aufgaben im ÖVIH wird es sein, die in den Gesundheitszielen verankerte Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung tatkräftig zu unterstützen.

Sigrid Haslinger ist seit 2010 als Director Market Access und Commercial Operations bei MSD tätig. Davor hat sie als Business Unit Managerin für Primary Care viele Indikationen betreut und war sowohl für den Launch neuer Produkte verantwortlich als auch für das Management von Produkten mit ausgelaufenem Patentschutz. Haslinger zu ihrer neuen Rolle: „Österreich hat im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ein sehr umfangreiches Kinder-Impfprogramm, das leider noch nicht entsprechend angenommen wird. Eine meiner zukünftigen Aufgaben wird sein, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung bezüglich Impfungen zu verbessern, da nur so selbstbestimmte Entscheidungen getroffen werden können. Ich freue mich schon sehr auf diese Herausforderung.“

Renée Gallo-Daniel ist bereits seit 1988 in der pharmazeutischen Industrie und seit mehr als 15 Jahren im Impfgeschäft tätig, hat den ÖVIH 2011 mitbegründet und ist seitdem im Präsidium des Verbandes. Sie zeigt sich mit dem Neuzugang sehr zufrieden: „Mit Sigrid Haslinger bekommt unser Team frischen Input von außen und die Expertise einer ausgewiesenen Market Access-Expertin. Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr.“ Auch Generalsekretär Bernhard Prager ist ein „alter Hase“ im Impfgeschäft und ist seit 2015 Generalsekretär des ÖVIH. „Gemeinsam mit Sigrid Haslinger wird der ÖVIH in den nächsten Monaten und Jahren viele interessante Projekte abwickeln und initiieren, wir freuen uns schon sehr auf ihren Input und ihr Know-how“, so Prager.

Lebenslanges Impfen

Der ÖVIH widmet sich dieses Jahr – wie auch die Europäische Dachgesellschaft „Vaccines Europe“ - speziell dem Thema „lebenslanges Impfen“. Ein Thema, das immer wichtiger wird: Die Gesellschaft wird immer älter, gleichzeitig das Immunsystem älterer Menschen schlechter. Kinder sind oft Überträger und geben Krankheiten innerhalb der Familie, zum Beispiel an die Großeltern, weiter. Um dies zu verhindern, plädiert der ÖVIH gerade bei Erkrankungen wie Influenza, die für ältere Menschen oft schlimme Komplikationen bringen können, dafür, möglichst alle Generationen durchzuimpfen.

Sowohl der ÖVIH als auch sämtliche Experten weisen immer wieder darauf hin, wie es wichtig ist, seinen Impfstatus aktuell zu halten. Damit schützt man sich nicht nur selbst vor impfpräventablen Erkrankungen, sondern auch Mitmenschen, die sich aus diversen Gründen gerade nicht impfen lassen können. Das trifft zB auf Säuglinge zu, die oft besonders gefährdet sind.

Impfungen speziell für Frauen

Im Herbst wird der ÖVIH noch einen weiteren Schwerpunkt setzen und sich dem Thema Frauen und Impfungen verschreiben. Dies betrifft speziell die notwendigen Impfungen vor einer Schwangerschaft (Prepare for pregnacy concept) wie Masern-Mumps-Röteln oder auch die Möglichkeiten, während einer Schwangerschaft zu impfen (z.B. Keuchhusten und Influenza). „Impfen bedeutet für Frauen nicht nur, dass sie für sich selbst vorsorgen und sich vor Krankheiten schützen, sondern sie sind auch oft die Impfmanager in der Familie. Sie wissen meist am besten, wann bei einem Familienmitglied wieder eine Auffrischungsimpfung fällig ist. Daher trifft auf sie der ÖVIH-Slogan „Impfen heißt Verantwortung tragen“ ganz besonders gut zu.“ Auch wichtig: Die Impfung gegen das Humane Papilloma-Virus (HPV), die nicht nur für Mädchen sinnvoll ist, sondern auch für erwachsene, sexuell aktive Frauen (und Männer).

Über den Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller

Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller ist eine Plattform aller in Österreich tätigen Unternehmen, die Impfstoffe herstellen und vertreiben. Ziel des Verbandes ist, den Wert von Impfungen breit zu diskutieren. Ansprechpartner sind die Vertreter des Gesundheitswesens, Ärzte, Apotheker sowie die breite Öffentlichkeit. Der ÖVIH orientiert sich dabei an den Zielen und der Mission des europäischen Dachverbandes Vaccines Europe.

Bio-Box Renée Gallo-Daniel

Reneé Gallo-Daniel ist ausgebildete Klinische- und Gesundheitspsychologin und seit 1988 in der pharmazeutischen Industrie in unterschiedlichen Marketing– und Salespositionen tätig. Seit mehr als 15 Jahren liegt ihr Fokus auf Impfstoffen. Nach Stationen bei GSK und Baxter ist sie seit 2014 bei der Pfizer Corporation Austria als Business Lead Vaccines tätig. 2011 hat sie den ÖVIH mitbegründet und ist seitdem im Präsidium.

Bio-Box Sigrid Haslinger

Sigrid Haslinger ist studierte Betriebswirtin und seit über 20 Jahren im Gesundheitsbereich tätig. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in den Bereichen Marktforschung, Werbung und Versicherung. Danach folgte der Wechsel in die Pharmaindustrie mit Stationen bei Schering und MSD. Ursprünglich war Haslinger in den Abteilungen Marketing und Sales tätig, in den letzten Jahren vor allem in den Bereichen Market Access und Policy. 2017 wird sie neue ÖVIH-Vizepräsidentin.

Bio-Box Bernhard Prager

Bernhard Prager arbeitet seit 1992 in unterschiedlichen Positionen der Bereiche Medizin, Marketing, Market Access und Sales Operations diverser Pharmafirmen. Seit 2004 ist er exklusiv für Impfstoffe tätig, zuletzt bei Sanofi Pasteur MSD und seit Beginn des Jahres für Sanofi Pasteur. Seit 2015 ist er Generalsekretär des ÖVIH.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Uta Carstanjen
Fine Facts Health Communication
Mobil: +43 664 515 30 40
carstanjen@finefacts.at

Kontakt ÖVIH:
Mag.a Renée Gallo-Daniel
Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller
Mobil: +43 664 544 62 90
r.gallo-daniel@oevih.at
www.oevih.at

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