FPÖ-Mölzer: Parteipolitische Verzögerungstaktik bei Schulleiterbestellung in Kärnten

„SPÖ, ÖVP und Grüne schieben Entscheidung auf - Freiheitliche fordern Ende der Bevorzugung zweisprachiger Kandidaten bei Direktorenbestellung“

Wien (OTS) - „Der Modus zur Direktorenbestellung wird in Kärnten auf äußerst unprofessionelle Weise ausgeführt“, stellte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest. „Konkret geht es um die längst überfällige Besetzung von Schulleiterposten an den Volksschulen Völkermarkt und Eberndorf. Die Ausschreibung der Posten sowie die Reihung der Bewerber ist bereits seit längerer Zeit erfolgt. Auch seitens des Kärntner Landeshauptmanns, der als Bildungsreferent Schulleiter ernennt, wurde seither nichts entschieden“, so Mölzer weiter.

„Besonders die Rolle von Claudia Schöffmann, Landesobfrau des ÖVP-nahen Kärntner Lehrerbunds in dieser Causa ist bedenklich, da diese ihre Amtsverschwiegenheit nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Wenn seitens der ÖVP während einer geheimen Sitzung des Kollegiums Presseaussendungen veröffentlicht werden und diese auch noch unrichtig sind, liegt die Vermutung nahe, dass man die Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit nicht allzu ernst nimmt“, so Elisabeth Dieringer-Granza, FPÖ-Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates.

Mölzer und Dieringer-Granza fordern in dieser Causa eine Stellungnahme von SPÖ, ÖVP und Grüne und betonen, dass einzig die Freiheitlichen eine klare Einstellung zur vorliegenden Problematik haben: „Wir fordern, dass es keine Bevorzugung aufgrund sprachlicher Qualifikationen von Kandidaten bei einem Auswahlverfahren im Minderheitenschulwesen gibt.“

 

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