Lichtenecker: SPÖ und ÖVP blockieren bei Neugestaltung der Forschungsprämie

Grüne: Ressourcen für Forschung müssen effektiv eingesetzt werden

Wien (OTS) -

Die Grüne Wirtschafts- und Forschungssprecherin Ruperta Lichtenecker zeigt sich enttäuscht über die Blockade einer intelligenten Ausgestaltung und Differenzierung der Forschungsprämie: „Die Forschungsprämie wurde in den letzten fünf Jahren bereits um 50 Prozent erhöht. Die Ergebnisse der Evaluierung der Forschungsprämie bieten keinen Anlass zu einer undifferenzierten Erhöhung der Forschungsprämie. Die Expertise zeigt, dass bei der derzeitigen Ausgestaltung der Forschungsprämie kleine und mittlere Unternehmen verhältnismäßig wenig profitieren und zudem die Effektivität in Frage gestellt ist“.

„Wichtig ist es, die Mittel für Forschung und Entwicklung so effektiv und zukunftsorientiert wie möglich einzusetzen“, sagt Lichtenecker.

Der Antrag der Grünen sieht eine intelligente Differenzierung und Erhöhung der Forschungsprämie auf 18 Prozent für Unternehmen vor, die erstmals oder erstmals seit fünf Jahren in Forschung investieren, sowie für Unternehmen, die Forschung in wichtigen Zukunftsbranchen wie Umwelttechnik, Energietechnik, Ressourcenmanagement, und/oder Cybersicherheit betreiben. Auch Forschungskooperationen zwischen KMUs und Großunternehmen kämen in den Genuss der erhöhten Förderung.

„Mit unserem Abänderungsantrag wäre sichergestellt, dass insbesondere Klein- und Mittelständische Unternehmen, Start-ups und Unternehmen die in den Zukunftsfeldern forschen, verstärkt gefördert werden. Wir bedauern sehr, dass SPÖ und ÖVP hier blockieren“, schließt Lichtenecker.

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