Karlheinz Töchterle: Harmonisiertes Studienrecht bringt mehr Klarheit und Rechtssicherheit

ÖVP-Wissenschaftssprecher zum heutigen Beschluss im Nationalrat

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das heute beschlossene gemeinsame Studienrecht an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen ist ein weiterer Schritt für die gelingende Umsetzung der neuen Lehrerbildung. „Die Harmonisierung bringt mehr Klarheit und Rechtssicherheit“, so ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle, der allen, die in diesen intensiven und umfangreichen Prozess eingebunden waren, seinen Dank ausspricht. Die Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen wurde bekanntlich 2013 nach einem sehr intensiven Prozess mit sämtlichen Beteiligten einer grundlegenden Reform unterzogen. „Dieses wegweisende Gesetz entfaltet nun seine Wirkung“, betonte Töchterle. Da und dort sei es aber sinnvoll, Adaptierungen vorzunehmen, dies geschieht mit dem heutigen Beschluss. Die Fülle an Novellierungen nahm Töchterle aber auch zum Anlass für Überlegungen, ob die extreme Regelungsdichte nicht grundsätzlich hinterfragt werden sollte.

Aufgrund der Harmonisierung wurden für den Zugang Eignungs- und Motivationsfeststellungen sowie Kapazitätsorientierungen eingebaut – was für die Pädagogischen Hochschulen selbstverständlich ist, führt an den Universitäten nach wie vor zu Kämpfen. Es werde der „freie Hochschulzugang“ hochgehalten, obwohl bereits fast 40 Prozent der Studierenden ein Auswahlverfahren durchlaufen. „Warum sollten Studierende an Pädagogischen Hochschulen bessere Rahmenbedingungen vorfinden als jene an den Universitäten? Das ist nicht verständlich!“

Umfasst von der Harmonisierung des Studienrechts sind beispielsweise die Vereinheitlichung betreffend Prüfungswiederholungen, die Studienzulassung in der Nachfrist, Beginn und Ende des Studienjahres, Erweiterungsstudien und die gleichberechtigte Teilnahme von Fachhochschulen und Privatuniversitäten an gemeinsam eingerichteten Studien. Sehr positiv wird das neue Studienrecht auch vom Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung gesehen. Er begleitet die Umsetzung der neuen Lehrerbildung und bezeichnet in seinem jüngst vorgelegten und im Unterrichtsausschuss intensiv debattierten Bericht das neue Studienrecht als „Meilenstein“.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0010