Grüne fordern Kurz auf, die dritte angekündigte Million Euro an Uganda zu zahlen

Windbüchler: Doppelte Ankündigung macht noch keine Verdoppelung der Humanitären Hilfe

Wien (OTS) - "Dass die im außenpolitischen Ausschuss angekündigte dritte Million Euro an Humanitäre Hilfe für Uganda im heutigen Ministerrat nicht beschlossen wurde, zeigt einmal mehr, dass Sebastian Kurz ein Ankündigungsminister bleibt", kritisiert Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen, dass im heutigen Ministerratsbeschluss statt versprochenen drei nur zwei Millionen Euro für Uganda zur Verfügung gestellt wurden.

"Uganda ist nach der Türkei das Land, das weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Jeder Euro mehr bedeutet mehr Lebensmittel, Decken und Medizin vor allem für Frauen und Kinder, die dringend unsere Hilfe benötigen. Ausreichend humanitäre Hilfe bereitzustellen, ist eine Verpflichtung von wohlhabenden EU-Staaten wie Österreich gegenüber wirtschaftlich schwächeren Ländern des Globalen Südens, die ein Vielfaches an Flüchtlingshilfe vor Ort leisten müssen", erläutert Windbüchler.
Die Grünen bringen heute im Nationalrat einen Antrag mit der Forderung ein, die versprochene dritte Million Euro an Humanitäre Hilfe für Uganda bereitzustellen.

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