• 26.06.2017, 11:06:11
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Zentralmatura: Mathematik-Klausuren deutlich besser

Deutlich höhere Anzahl der bestandenen Prüfungen als im Vorjahr - dieses Jahr erstmals auch die Berufsreifeprüfung standardisiert durchgeführt

Utl.: Deutlich höhere Anzahl der bestandenen Prüfungen als im
Vorjahr - dieses Jahr erstmals auch die Berufsreifeprüfung
standardisiert durchgeführt =

Wien (OTS) - „Es freut mich sehr, dass die Ergebnisse der
Zentralmatura im Haupttermin 2016/17 vor allem in Mathematik bereits
vor den Kompensationsprüfungen besser ausgefallen sind als im
Vorjahr. Die im letzten Jahr vom Bildungsministerium eingesetzten
Maßnahmen haben eindeutig gegriffen”, erklärte Bildungsministerin
Sonja Hammerschmid anlässlich der Präsentation der vorläufigen
Ergebnisse der schriftlichen Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung und
Berufsreifeprüfung 2017.

- Mathematik-Ergebnisse deutlich verbessert

Die vorläufigen Zentralmatura-Ergebnisse zeigen, dass die
Fünfer-Quote bei den Mathematik-Klausuren an den AHS, im Vergleich
zum Vorjahr, auf weniger als die Hälfte gesunken ist. 11,8 Prozent
der SchülerInnen an den AHS haben auf die Mathematik-Klausur bei der
Matura 2017 ein Nicht Genügend bekommen, wobei sich mehr als die
Hälfte ihre Fünfer bei den Kompensationsprüfungen ausbessern konnten.

- Insgesamt hohe Quote an erfolgreich abgelegten Reifeprüfungen

Bestanden haben die standardisierte Reife- bzw. Reife- und
Diplomprüfung an den AHS: 99, 1 Prozent der KandidatInnen in Deutsch,
98 Prozent der KandidatInnen in Englisch und 95, 2 Prozent in
Mathematik. An den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) haben 99,3
Prozent in Deutsch und 96,7 Prozent in Angewandter Mathematik
bestanden. In Englisch lag die Quote bei 96,8 Prozent. Alle diese
Werte haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

- Regionale Unterschiede bei den Ergebnissen

Wie bereits im letzten Jahr zeigten sich bei den Ergebnissen sowohl
regional als auch auf Schulebene Unterschiede: Die
Nicht-genügend-Quote bei der Deutsch-Klausur liegt an den BHS und den
AHS zwischen 2,8 Prozent (Ktn) und 6,7 Prozent (Vbg), nach den
Kompensationsprüfungen zwischen 0,2 Prozent (Ktn, Bgl) und 1,1
Prozent (T, NÖ). Besonders positiv sind die Klausurprüfungen in
Englisch an den AHS in Oberösterreich und Wien ausgefallen: Die
Sehr-gut-Quote liegt bei 22,7 Prozent in Oberösterreich und 27,3
Prozent in Wien. Die Unterschiede in den Nicht-genügend-Quoten sind
gering und liegen im Bereich zwischen 1,1 Prozent (Bgld) und 2,7
Prozent (NÖ). An den BHS fällt die Quote der Englisch-Klausuren, die
mit "Sehr gut" bewertet wurden, deutlich geringer aus als an den AHS:
Sie liegt zwischen 13,7 Prozent (T) und 18,1 Prozent (W). Die
Nicht-genügend-Quoten liegen nach der Kompensationsprüfung zwischen
1,6 Prozent und 5,1 Prozent (Vbg).

Im Gegensatz zum Vorjahr fielen die Deutsch-Klausuren besser aus, es
bekamen nicht nur mehr KandidatInnen ein Sehr gut, sondern auch
weniger ein Nicht genügend.

- Gender Gap

Hinsichtlich der Ergebnisse nach Geschlechtern sind die Ergebnisse
ähnlich wie die von 2016: In Deutsch erzielen die Mädchen an den BHS
und AHS, betrachtet man die Notenskala, bessere Noten, wobei die
Burschen aufholen - speziell durch die Kompensationsprüfungen. Auch
in Mathematik fällt der Gender Gap etwa gleich groß aus wie im
Vorjahr. Interessant ist hier, dass sich die Mädchen durch die
Kompensationsprüfungen aber eher verbessern als die Burschen: So
sinkt die Negativ-Quote der Burschen durch die Kompensationsprüfung
von 8,3 Prozent auf 3,5 Prozent, bei den Mädchen jedoch von 14,2
Prozent auf 5,7 Prozent. Auch in Angewandter Mathematik (BHS und
Berufsreifeprüfung) existiert ein Gender Gap zugunsten der Burschen.
In Englisch zeichnet sich ein ähnliches Bild wie im Vorjahr ab:
Weibliche AHS-Kandidatinnen können zwar mehr Sehr gut auf ihr Konto
verbuchen (22,9 Prozent), haben aber auch eine höhere Negativ-Quote
als die Burschen (vor sowie nach der Kompensationsprüfung).

Die Ergebnisse im Detail:
https://www.bmb.gv.at/ministerium/vp/2017/20170626.pdf

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