Stellenabbau bei Shire: GPA-djp fordert volle Transparenz und Einbeziehung des Betriebsrates

Arbeitsstiftung ist Teil des ausverhandelten Sozialplanes - weitere Verbesserungen für Betroffene gefordert

Wien (OTS) - "Manche Entscheidungen international agierender Konzerne, wie aktuell jener von Shire, sind nicht nachvollziehbar. Ohne ersichtlichen Grund werden hochprofitable und produktive Standorte redimensioniert. Beschäftigten- und Standortinteressen werden zunehmend einer kurzfristigen Profitlogik geopfert“, kritisiert die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien Barbara Teiber den vorgestern bekannt gewordenen geplanten Abbau von etwa 500 Beschäftigten beim Pharmakonzern Shire. ++++ 

„Entgegen der Verlautbarungen des Unternehmens ist eine Arbeitsstiftung für betroffene Beschäftigte ein fixer Bestandteil des Sozialplanes. Da eine Vielzahl von hoch qualifizierten MitarbeiterInnen von der Reorganisation betroffenen ist, fordert der Betriebsrat und die Gewerkschaft jedoch ein höhere Dotierung der Arbeitsstiftung von Seiten des Arbeitgebers. Sollte sich die Unternehmensleitung diesbezüglich sperren, steht uns unter anderem auch noch die Möglichkeit der Anrufung der staatlichen Wirtschaftskommission offen, da es keinerlei nachvollziehbare betriebswirtschaftliche Gründe für diese drastische Maßnahmen gibt. 

Die vom Betriebsrat geforderten Verbesserungen des aktuellen Sozialplanes, insbesondere für Mitarbeiter über 50 Jahre, in Karenz und Elternteilzeit, wurden dem Betriebsrat von der Geschäftsleitung bereits zugesagt. "Wir erwarten uns, dass die Kommunikationspolitik ab sofort transparent und unter voller Einbeziehung des Betriebsrates erfolgt“, so Teiber.

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