• 22.06.2017, 15:32:19
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  • OTS0232

Jakob Auer: Zuerst denken, dann „gifteln“!

SPÖ-Preiner macht Propaganda auf dem Rücken der Landwirtschaft

Utl.: SPÖ-Preiner macht Propaganda auf dem Rücken der Landwirtschaft =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Einerseits sind wir es ja gewohnt, dass vor allem
SPÖ-Bauernvertreter die bäuerlichen Produktionsbedingungen erschweren
wollen, wo es nur geht. Andererseits verwundert es jedoch schon, dass
der SPÖ-Landwirtschaftssprecher in seiner „giftigen“ Presseaussendung
abseits jeglicher Realität die Abstimmung im Europaparlament zu
ökologischen Vorrangflächen mit der Debatte über Glyphosat vermischt
und damit neben wirtschaftlichen auch umweltpolitische
Einschränkungen bewusst in Kauf nimmt. Das sagte heute, Donnerstag,
ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbund-Präsident Abg. Jakob Auer
in einer ersten Reaktion auf die OTS von Erwin Preiner.

„Elisabeth Köstinger hat sich erfreulicherweise in Brüssel gegen ein
Belastungspaket für die Landwirte und die Umwelt ausgesprochen. Genau
das erwarten die Bäuerinnen und Bauern auch von ihr“, so Auer. Mit
dem geplanten Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen
Vorrangflächen würde der Anbau von Eiweißpflanzen wie Sojabohnen,
Bohnen, Erbsen und Linsen unmöglich gemacht. Das wiederum bedeutet,
dass künftig weitere 1,2 Millionen Tonnen mehr Eiweißpflanzen
importiert werden müssen: das sind jährlich zehntausende zusätzliche
LKW-Transporte aus Übersee und 17 volle Frachtschiffe über den
Atlantik. „Ob das im Sinne des Umweltschutzes ist, darf bezweifelt
werden“, so Auer.

Die Kritik Preiner‘s an die EU-Agrarsprecherin geht für den
ÖVP-Abgeordneten daher völlig ins Leere. „Da ist ihm in der Hitze des
Gefechts offenbar einiges durcheinander gekommen“, so Auer
abschließend.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

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