• 21.06.2017, 15:55:21
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  • OTS0230

Jakob Auer: Agrarisches Fachwissen wird gestärkt!

Landwirtschaftsausschuss diskutierte zahlreiche Oppositionsanträge

Utl.: Landwirtschaftsausschuss diskutierte zahlreiche
Oppositionsanträge =

Wien (OTS) - Die agrarische Fachausbildung ist
ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer seit vielen Jahren ein
großes Anliegen. "Nun sind wir der Forderung mit der Einrichtung von
agrarischen Fachhochschulstudiengängen in Oberösterreich einen großen
Schritt entgegen gekommen", zeigte sich heute, Mittwoch, Jakob Auer
am Rande das Landwirtschaftsausschusses erfreut über die Ankündigung
des Studienbetriebs einer Agrar-FH ab Herbst 2018 am Standort Wels.

"Die Wirtschaft am Land ist gefordert, neben dem täglichen Wettbewerb
mit neuer Technologie und Fachwissen ihr hohes Niveau zu halten", ist
für Auer die praxisorientierte Fachausbildung nach der Matura ein
notwendiges Zukunftskonzept. "Die Arbeit am Bauernhof hat nichts mit
Romantik zu tun, sondern ist tägliche Herausforderung und Knowhow auf
höchstem Niveau in Unternehmensführung und technischer
Weiterentwicklung." Der Aufbau einer agrarischen Fachausbildung werde
zudem die regionale Wirtschaft weiter ankurbeln.

Heimische Qualität bei Lebensmitteln hervorragend

In einigen Oppositionsanträgen wurden im Landwirtschaftsausschuss
neuerlich Fragen über eine etwaige Weiterentwicklung im
Lebensmittelbereich diskutiert. Dazu Jakob Auer: "Unsere heimischen
Lebensmittel sind von hervorragender Qualität. Der Wunsch der
Konsumenten nach klarer Kennzeichnung ist mit dem AMA-Gütesiegel, das
für die Einhaltung strengster Qualitätskriterien steht, in hohem Maße
abgedeckt. Probleme, die sich durch Täuschung auf Etiketten auftun,
liegen in der Zuständigkeit des Gesundheitsministeriums."

Auer nahm auch zu den Aussagen anlässlich der veröffentlichten
Testergebnisse zu Antibiotika-resistenten Keimen auf Fleisch
Stellung. "Dass es resistente Keime gibt, ist nicht neu. Wir leben
nicht in einer keimfreien Welt, und hier Angstmache zu betreiben, ist
absolut unangebracht." In Österreich werden die Vertriebsmengen von
Antibiotika überwacht, und auch in der amtlichen
Lebensmittelkontrolle finden routinemäßig Überprüfungen statt. Die
Testergebnisse liegen durchaus im Rahmen dessen, was man bei der
amtlichen Kontrolle vorfindet. Allein das Vorkommen führe nicht dazu,
dass ein Konsument grundsätzlich gefährdet sei, so Auer. Natürlich
sei Resistenz insgesamt ein weltweites Problem, allerdings in vielen
Bereichen, wie auch im humanmedizinischen, wie in Krankenanstalten.
Hier ziehen österreichische und europäische Behörden an einem Strang,
dem Herr zu werden, verweist Auer auf den Nationalen Aktionsplan zur
Antibiotikaresistenz des Gesundheitsministeriums, der die
Zusammenarbeit im human- und veterinärmedizinischen Bereich stärkt.

Gegen generelle Öffnung von Forststraßen

"Mit mir wird es keine generelle Öffnung von Forststraßen für
Mountainbiker geben", stellte Jakob Auer zudem neuerlich klar. Neben
Haftungsfragen und Konflikten zwischen einzelnen Nutzergruppen ist
auch die Gefährdungen in ökologisch sensiblen Gebieten ein wichtiges
Gegenargument. Für den ÖVP-Landwirtschaftssprecher sind es aber die
Wünsche der Bevölkerung, die zählen, erinnert Auer an eine Petition
gegen die Öffnung der Forststraßen, die von über 107.000 Menschen
unterschrieben wurde. Die forstgesetzliche Regelung ist dazu klar:
Jedermann darf den Wald zu Erholungszwecken betreten. Das Befahren
der Forststraßen ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers erlaubt.
Zudem gibt es zahlreiche ausgewiesene Strecken auf vertraglicher
Basis.
(Schluss)

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