Haubner: Bildungsreform wichtig für Standort

Wirtschaftsbund-General Haubner begrüßt Einigung bei der Bildungsreform. Ausbildungsqualität muss weiter erhöht werden

Wien (OTS) - Der Österreichische Wirtschaftsbund (ÖWB) sieht in der Bildung den Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Generalsekretär Peter Haubner: „Nur mit hoher Ausbildungsqualität können Innovationsfähigkeit, Kompetenz und viele weitere Parameter zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Österreich gewährleistet bleiben.“ Haubner weiter: „Die nun beschlossene Bildungsreform zeigt den Willen, die Zukunftsherausforderungen unserer Kinder, Schüler und Lehrlinge ernst zu nehmen. Schulautonomie und Mitbestimmung sind dabei wesentliche Elemente.“

Die nun beschlossene Bildungsreform mit mehr Schulautonomie und einem genauen Prozedere für die Einrichtung von Modellregionen werde von einer breiten parlamentarischen Mehrheit getragen. Mit dem im "Bildungsreformgesetz" geregelten Schulautonomiepaket sollen mehrere Bereiche neu geregelt werden. Einerseits sollen Schulen und hier vor allem Schulleitern mehr Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt bzw. durch Schaffung von Clustern Synergien gehoben werden. „Das sind wichtige Punkte, die der Wirtschaftsbund unterstützt“, so Haubner. In einem zweiten Teil des Reformpakets wird die Behördenstruktur adaptiert. Außerdem werden Gesamtschul-Modellregionen ermöglicht. Insgesamt dürfen bundesweit nur 15 Prozent aller Schulen einer Schulart die Gesamtschule erproben. ÖWB-Generalsekretär Haubner: „Dies ist wichtig, damit ausreichend Erfahrungen gesammelt werden können und die Auswahlmöglichkeit des Schultyps durch Kinder und Eltern erhalten bleibt.“

„Nur wer gut ausgebildet ist, kann Österreichs Zukunft aktiv mitgestalten“, so Abg. z. NR Haubner. „Jedes Kind soll seinen Begabungen entsprechend den richtigen Schultyp finden können. Gleichmacherei ist dabei fehl am Platz. Die Bildungsreform ist dabei, wie häufig in der Politik, ein Zwischenschritt. Jetzt gilt es die Ausbildungsqualität weiter zu erhöhen.“

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