"Wir tun etwas für Österreich"

Caritas und Diözese St. Pölten danken Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit

Melk, St. Pölten (OTS) - Die Caritas der Diözese St. Pölten veranstaltete gemeinsam mit der Diözese St. Pölten am 17. Juni im Stift Melk ein Dankfest für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit aus Pfarren und Gemeinden der Diözese sowie für Asylwerber und Asylberechtigte. Unter dem Motto „Wir tun etwas für Österreich“ war es ein Tag der Stärkung, des Austausches, und vor allem des Dankes für die praktizierte Nächstenliebe zum Wohle unseres Landes.

„Beeindruckt“ zeigte sich Diözesanbischof Klaus Küng vom Engagement so vieler Freiwilliger in den Pfarren. Ehrenamt sei „praktizierte Nächstenliebe“. Den freiwilligen Helfern in Pfarren und Gemeinden gebühre besonderer Dank, „denn sie bilden für die ganze Gesellschaft gemeinsam mit vielen anderen ein tragfähiges Netz gelebter Mitmenschlichkeit“, so der Bischof.  „Wir tun etwas für Österreich – wenn wir unser Christsein ernst nehmen und ein offenes Herz haben, und wenn wir die Freiheit unseres Landes und in unserem Land verteidigen“, schloss Küng.

Der St. Pöltner Caritasdirektor Hannes Ziselsberger lobte das vielfältige Engagement der zahlreichen Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit: „Viele Menschen vor Ort stellen sich der Herausforderung, Schutzsuchende willkommen zu heißen, sie im Alltag, beim Erwerb der deutschen Sprache und bei der Vermittlung unserer Werte zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen neue Lebensperspektiven zu entwickeln.“ Um dieses große Engagement, den Mut und die praktizierte Nächstenliebe zu würdigen, sei die Idee zu diesem Fest entstanden. „Die vielen Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit leisten Hervorragendes und stellen einen unverzichtbaren Baustein der Flüchtlingsarbeit dar“, betonte Ziselsberger.

Auch die Landtagsabgeordneten Anton Erber in Vertretung von Landesrat Karl Wilfing und Günther Sidl in Vertretung von Landesrat Maurice Androsch dankten den freiwilligen Helferinnen und Helfern. Sidl: "Ohne die Unterstützung und dem starken Engagement aus der Mitte der Bevölkerung wäre dies nicht möglich gewesen, von der Ankunft bis zur Integration." Landtagsabgeordneter Anton Erber.  ,,Unser großes Vorhaben eines friedlichen Miteinanders kann gelingen, wenn Staat und Ehrenamtliche partnerschaftlich zusammenwirken.“  Ein selbstbestimmtes Leben und die wertschätzende Begegnung auf Augenhöhe gingen über die Bereitstellung von Wohnraum, Verpflegung Gesundheitsdienstleistungen und Sprachbildung hinaus. 

Für die künftige Integrationsarbeit wurden gelungene Praxisbeispiele in zehn Workshops präsentiert, unter anderem zu den Themen Arbeit, Bildung, Freiwilligenarbeit, Kultur und Werte, Religion, Mobilität, Gesundheit, und Wohnen. „Die Caritas der Diözese St. Pölten stellt sich dieser Herausforderung und wird ihre Unterstützung für Menschen mit Fluchterfahrung sowie für die Freiwilligen weiter wahrnehmen, so Ziselsberger abschließend.

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Karl Lahmer
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