Universitätsfinanzierung neu: uniko ortet Willen zur Umsetzung

Präsident Vitouch: „Erhöhung der Studienbeihilfe ist im Interesse der Universitäten“

Wien (OTS) - Als „Zeichen des Umsetzungswillens“ wertet der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, das Sechs-Parteiengespräch, zu dem Bundesminister Harald Mahrer heute die Wissenschaftssprecherinnen und -sprecher der Parlamentsfraktionen eingeladen hat. Für die Universitäten sei es essenziell, dass die Studienplatzfinanzierung, zu der sich beide Koalitionsparteien Anfang des Jahres in ihrem überarbeiteten Regierungsprogramm bekannt haben, noch vor dem Sommer – und damit vor dem Wahltermin am 15. Oktober – im Nationalrat beschlossen wird, erklärt Vitouch.

Er appelliert dabei an das Verantwortungsbewusstsein aller beteiligten politischen Kräfte, das einmalige Zeitfenster nicht zu verbarrikadieren. „Ein neuerliches Einfrieren des fast fertigen Projekts der Studienplatzfinanzierung würde die Universitäten um Jahre zurückwerfen“, warnt der Präsident der uniko.

Die gestern vom Wissenschaftsausschuss des Nationalrats einstimmig beschlossene Erhöhung der Studienbeihilfe wird von der uniko ausdrücklich begrüßt. „Alles, was geeignet ist, die Studienbedingungen zu verbessern, den Studienerfolg zu steigern und die Drop-out-Quote unter den Studierenden zu verringern, liegt auch im Interesse der Universitäten“, betont Vitouch. Der bewiesene Konsens der Abgeordneten bei der Valorisierung der Studienbeihilfe lasse hoffen, dass es auch bei der Universitätsfinanzierung neu zu einer einvernehmlichen Lösung kommen werde.

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