FPÖ-Mölzer: Wählerfang an Schulen wird als Unterrichtsfach Politische Bildung getarnt

"Politische Bildung als versteckter Wahlkampf – Bildungsministerium kämpft mit unsauberen Methoden"

Wien (OTS) - „Es heißt, dass im Krieg und in der Liebe alles erlaubt ist. Wenn man die Methoden des Bildungsministeriums betrachtet, scheint dies auch für den Wahlkampf zu gelten“, stellte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest.

Konkret richtet sich seine Kritik gegen eine Aussendung des Bildungsministeriums, die Informations-, Vermittlungs- und Fortbildungsangebote auflistet, die das Thema Nationalratswahl im Herbst 2017 im Unterricht behandeln sollen. Neben Lehrbüchern und Weiterbildung werden hier auch Publikationen und Initiativen empfohlen, woran man laut Mölzer ein klares Motiv erkennen könne, die Schüler beeinflussen zu wollen. „Durch die Senkung des Wahlalters sind Schulen zu Ballungsräumen potenzieller Wähler geworden. Hier Wahlkampf zu praktizieren und diesen als politische Bildung zu tarnen, ist allerdings eine unsaubere Methode“, verurteilte Mölzer die Herangehensweise des Bildungsministeriums. Weiters kündigte der FPÖ-Bildungssprecher auch eine parlamentarische Anfrage an, um die Hintergründe der Aussendung des Bildungsministeriums zu erfahren.

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