• 30.05.2017, 13:05:32
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Huainigg begrüßt rasche Hilfe für den Libanon und Jordanien

Dank der Initiative von Sebastian Kurz können zwei Millionen Euro zusätzlich für Flüchtlinge aus Syrien zur Verfügung gestellt werden

Utl.: Dank der Initiative von Sebastian Kurz können zwei Millionen
Euro zusätzlich für Flüchtlinge aus Syrien zur Verfügung
gestellt werden =

Wien (OTS) - "Der Krieg in Syrien hat in den letzten Jahren über fünf
Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Die meisten dieser Menschen
sind jetzt in den Nachbarländern Türkei, Libanon und Jordanien", sagt
Dr. Franz-Joseph Huainigg, Sprecher für Internationale Zusammenarbeit
der ÖVP. Die Größe des Libanons entspricht etwa der Größe Tirols und
es leben dort ca. 4,5 Millionen Menschen. In den letzten Jahren haben
sich dort offiziell 1,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien angesiedelt
– die Dunkelziffer dürfte aber noch viel höher sein. "Wie man sich
vorstellen kann, ist dieser starke Zustrom eine enorme Belastung für
die Infrastruktur. Die Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind
überfüllt. Hilfsorganisationen schätzen, dass über 400.000 syrische
Flüchtlingskinder im Libanon nicht zur Schule gehen können." Huainigg
weist auf die prekäre Situation, in welcher viele geflüchtete
Menschen sind, hin: "In den Städten Jordaniens leben 93 Prozent der
Syrer unter der Armutsgrenze. Sie haben meist keine Arbeitserlaubnis
und sind auf humanitäre Hilfsorganisationen angewiesen, um ihre
Grundbedürfnisse zu decken."

Huainigg begrüßt den heutigen Ministerratsbeschluss ausgehend von
Bundesminister Sebastian Kurz, zusätzliche Mittel aus dem
Auslandskatastrophenfonds (AKF) für die Flüchtlingshilfe im Libanon
und in Jordanien zur Verfügung zu stellen. "Österreichische
Organisationen leisten in den Nachbarländern Syriens großartige Hilfe
und diese soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Mit den zwei
Millionen Euro aus dem AKF werden syrische Flüchtlinge und die
Gastgemeinden im Libanon und in Jordanien unterstützt. Es werden
nicht nur die Grundbedürfnisse vieler Menschen gedeckt, sondern es
wird besonders auch darauf geachtet, dass es Zugang zu Trinkwasser,
medizinischer Versorgung und Sanitärversorgung gibt und dass
Bildungsprogramme durchgeführt werden", so Huainigg abschließend.
(Schluss)

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