Erfolgreicher Abschluss des COIN-Projektes „KMU in Veränderung“ an der FHWien der WKW

Am 4.5.2017 feierte das Team des Forschungsprojekts „KMU in Veränderung“ gemeinsam mit den beteiligten Kooperationsunternehmen den gelungenen Projektabschluss.

Wien (OTS) - In den vier Projektjahren zwischen Juni 2013 und Mai 2017 entwickelte das durch die FFG geförderte Projekt „KMU in Veränderung“ mit einem Gesamtvolumen von rund 700.000 Euro Methoden zur Diagnose und Förderung der Veränderungskompetenz von Unternehmen, insbesondere von Klein- und Mittelunternehmen (KMU).

Den würdigen Abschluss fand das Projekt in der am 4.5.2017 abgehaltenen Abschlusskonferenz an der FHWien der WKW, wo im Beisein langjähriger Unternehmenspartner Forschungsergebnisse präsentiert und bis spät abends weiter diskutiert wurden.

KMU fit für Veränderungen machen

Das sechs-köpfige Projektteam des Competence Center for SMEs & Strategic Change, Teil des Research Clusters für SMEs & Family Businesses der FHWien der WKW, unter der Leitung von FH.-Prof. Dr. Christina Schweiger und der CO-Projektleitung durch FH-Prof. Dr. Barbara Kump, arbeitete eng mit insgesamt 22 Unternehmen zusammen und entwickelte unter anderem Messinstrumente, Auswertungsmethoden und Workshop-Formate zur Stärkung der strategischen Veränderungsfähigkeit von KMU. Auch ein didaktisch-methodisches Konzept zum Transfer der Ergebnisse in die hochschulische Lehre wurde ausgearbeitet, da die Verbindung zwischen Lehre und Forschung an der FHWien der WKW zentral ist.

Die beteiligten Kooperationsunternehmen konnten von der gemeinsamen Projektarbeit durch die aktive Diagnose und Stärkung der eigenen Veränderungskompetenzen stark profitieren. Insgesamt entstanden aus dem Projekt 24 Publikationen, 21 Vorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen und es wurden rund 60 Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten) betreut.

„Rund 99 Prozent aller Unternehmen in Österreich sind Klein- und Mittelunternehmen. Sie bilden somit nicht nur das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes, sondern zählen auch zu den wesentlichen Treibern von Innovation und Fortschritt. Durch das Projekt KMU in Veränderung ist es uns gelungen, Tools zur Diagnose und Stärkung der strategischen Veränderungsfähigkeit von KMU zu entwickeln und erfolgreich in über 20 KMU anzuwenden. Dadurch konnte die Innovationskraft der beteiligten Unternehmen unmittelbar gestärkt werden“, betont Projektleiterin Christina Schweiger die Relevanz der KMU-Forschung an der FHWien der WKW.

Studienergebnisse bereits in die Praxis umgesetzt

Das Projekt führte in den beteiligten Unternehmen schon zu konkreten Verbesserungen, so auch für Christian Busoi (B&G Consulting & Commerce): „Durch die Diagnose der Veränderungsfähigkeit wurde viel in Bewegung gesetzt. Das Erarbeiten der konkreten Maßnahmen in den Workshops zur Förderung der Veränderungsfähigkeit hat dabei nicht nur die Zusammenarbeit und das Miteinander gestärkt. Es sind auch wichtige strukturelle und strategische Veränderungen angestoßen und danach umgesetzt worden, die bereits erste messbare Erfolge verzeichnen.“

Auch Karin Schmitzer (Anecon) streicht die positiven Outcomes für die Studienteilnehmer hervor: "Die Teilnahme am Projekt hat uns darin bestärkt dieses Jahr einen Strategieprozess zu starten und uns im Rahmen dessen mit unserer Positionierung und unserem Angebot stärker auseinanderzusetzen. Das Projekt wurde ausgezeichnet begleitet – sehr geschätzt habe ich den offenen Austausch und das gemeinsame Bilden von Hypothesen und Ideen."

Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden nun in einem am 1.5.2017 gestarteten zweijährigen, von der MA23 geförderten Forschungsprojekt am Competence Center for SMEs & Strategic Change, weiterentwickelt. Die FHWien der WKW leistet durch dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zu einem starken KMU-Sektor in Österreich.

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FH-Prof. Dr. Christina Schweiger
Co-Head of Research Cluster “SMEs & Family Businesses”
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