- 17.05.2017, 13:46:15
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- OTS0175
OÖ. Energiestrategie 2050 - Anti Atom Komitee appelliert an Landtag, Entscheidung auszusetzen
Morgen soll im Landtag die oö. Energiestrategie 2050 beschlossen werden. Das Anti Atom Komitee weist auf Gefährdung des Ausbaues der erneuerbaren Energie hin.
Utl.: Morgen soll im Landtag die oö. Energiestrategie 2050
beschlossen werden. Das Anti Atom Komitee weist auf Gefährdung
des Ausbaues der erneuerbaren Energie hin. =
Freistadt (OTS) - Oberösterreich droht ein massiver Anstieg des
Imports von Atomstrom und appelliert an den oö. Landtag, diese
Entscheidung auszusetzen und die Bevölkerung in die Energiezukunft
Oberösterreichs einzubinden.
Obwohl in der Energiestrategie immer wieder vom Ausbau der
erneuerbaren Energieträger gesprochen wird, besteht dennoch die
Gefahr, dass dieser Ausbau stagniert bzw. zurückgeschraubt wird, weil
nur mehr von relativen Zielen die Rede ist und nicht mehr von
absoluten Zielen.
„Erneuerbare Energie ist in Oberösterreich zu einem wesentlichen
Wirtschaftsfaktor geworden, der tausende Arbeitsplätze schafft, die
durch eine verfehlte Energiepolitik akut gefährdet sind“, so Manfred
Doppler vom Anti Atom Komitee und verweist auch auf die über 60
Betreiber von Biogasanlagen, die durch eine restriktive
Energiepolitik samt ihren Familien akut bedroht sind.
Obwohl in dieser Energiestrategie die Bündelung der Kräfte, die
Bewusstseinsbildung und die Mitwirkung der Bevölkerung bei
Energiethemen verankert sind, wurden diese Gruppierungen und die
Interessensvertreter der erneuerbaren Energien oder unabhängige
Organisationen im Gegensatz zu Vertretern aus der Industrie vom
Entscheidungsprozess völlig ausgeklammert.
„In diesem Strategiepapier gibt es eben keinerlei Hinweise darauf,
wie die z.B. die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern
gesteigert werden soll, welche Ausbaupotentiale von Wind,
Wasserkraft, Photovoltaik usw. es gibt und wie diese unter dieser
Energiestrategie genützt werden sollen“, so Manfred Doppler weiter.
Wir appellieren daher dringend an LH-Stv. Michael Strugl und den
Landtag, diese Strategie im Sinne der Stärkung des
Wirtschaftsstandortes Oberösterreich durch die Forcierung
erneuerbarer Energieträger zu überdenken bzw. auszusetzen und auch
unabhängige Organisationen, NGOs und vor allem die betroffenen
BürgerInnen in die Energiezukunft Oberösterreich einzubinden“, so
Manfred Doppler abschließend.
Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43 664 45 05 015
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