• 08.05.2017, 13:33:01
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  • OTS0139

Korosec und Becker: Einigungswerk Europa unverzichtbar, Verantwortung der EU-Staaten im eigenen Land stärken

Mehr Europa, wo kein Staat alleine Probleme lösen kann schafft - weniger Europa, wo die eigenen Länder näher am Bürger sind

Utl.: Mehr Europa, wo kein Staat alleine Probleme lösen kann schafft
- weniger Europa, wo die eigenen Länder näher am Bürger sind =

Wien (OTS) - Aus Anlass des Europatages 2017 erinnern
Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec und
Senioren-Europaabgeordneter Heinz K. Becker nachdrücklich an die
enorme Bedeutung der EU für den gesamten Kontinent und stellen
zugleich fest, in welche Richtung die zukünftige Entwicklung gehen
sollte. Korosec: „Gerade die große Bevölkerungsgruppe der Seniorinnen
und Senioren weiß aus den Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit,
dass uns das Einigungswerk Europas bereits über 70 Jahre Frieden
schenkt und die gelungene Wirtschaftsunion einen weiter steigenden
Wohlstand sichert. Aber nicht alles ist eitel Wonne in Europa - das
erleben wir bei den Migrationsproblemen, Brexit und den
beunruhigenden Krisen von Ukraine über Syrien bis Türkei. Der
Europatag soll daher uns Österreicher daran erinnern, den
anti-europäischen Populisten in der Politik nicht zu vertrauen,
darüber hinaus die Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten einzumahnen,
gerade jetzt den europäischen Zusammenhalt zu stärken und die
EU-Kommission aufzufordern, die Rolle der einzelnen Länder Europas
dort zu fördern, wo es um nationale Angelegenheiten geht.“
Becker: „Keine Alternative zur EU“
Europaabgeordneter und Seniorenbund-Generalsekretär Becker bestärkt
dies: „Die aktuelle weltpolitische Lage beweist es glasklar: Die EU
ist unverzichtbar und alternativlos – wir brauchen daher mehr
Europa, dort wo kein Staat allein die Probleme lösen kann und weniger
Europa dort, wo die Länder einfach näher am Bürger sind. Wir müssen
als nächsten Schritt die EU raschest weiterentwickeln zu einer
Sicherheitsunion und einer Verteidigungsunion. Und: Ja zu einem
Sozialen Europa, aber ohne europaweite Harmonisierungen, die zum
Beispiel das österreichische Sozialsystem schwächen könnten, sondern
durch Anheben der Sozialstandards dort, wo sie weit von unseren
entfernt sind. Das ist der Weg, mit dem die EU das Vertrauen der
Menschen Europas gewinnen kann.“
Ja zum Schutz der EU-Außengrenzen
Als Vertreter der älteren Generationen und zugleich im Interesse der
nachkommenden jüngeren Generationen sind sich Korosec und Becker
darin einig, dass die EU eine Priorität auf einen umfassenden und
voll wirksamen Außengrenzschutz legen muss, der unkontrollierte
Migration verhindert und wieder die offenen Grenzen innerhalb der EU
sicherstellt. Solange sich aber die Regierungen der
EU-Mitgliedstaaten nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen, müssen
nationale Maßnahmen gegen illegale Einwanderer auch für Österreich
möglich sein. Seniorenbund-Präsidentin Korosec zusammenfassend:
„Jetzt heißt es für alle in der EU, an einem Strang zu ziehen, um den
Frieden, den Wohlstand und die Sicherheit in Europa auch in Zukunft
zu erhalten und auszubauen.“

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